NuProg

15.01.2008

Der Bedlam in Goliath

Huch, schon der 15.01.2008. In zwei Wochen erscheint die neue Mars Volta, und Getöse drum rum ist, soweit ich es mitbekomme, nicht-existent. Könnte daran liegen, dass The Mars Volta inzwischen zu jenen etablierten Bands gehören, auf deren Veröffentlichungen man sich zwar freut, von denen man aber nichts wirklich neues erwartet. Die Entwicklung über die ersten drei Alben der Gruppe würde eine solche Einstellung jedenfalls rechtfertigen.

Ich bin fast versucht, das vergleichsweise geringe Vorabinteresse an "The Bedlam in Golight" auch daran abzulesen, dass im Gegensatz zu den vorhergehenden beiden Mars-Volta-Alben bis dato (meines Wissens) keine vorab geleakte Version der neuen Scheibe im Netz aufgetaucht ist. Vielleicht haben Mars Volta ihre Sicherheitsmaßnahmen erhöht, aber ob das dem "Buzz" rund um's Album gut tut? Oder ist es vielleicht auch andersrum? Wegen des geringeren Interesses kein Leak?

14.08.2007

Gespiegelte Schlachten

Zum Album "Mirrored" der Band Battles wollte ich schon einige Zeit ein paar Worte sagen, aber irgendwie kam immer wieder etwas dazwischen.

31.07.2007

Das Format

Huch, der letzte hier erwähnte SPIEGEL-Online-Hype ist schon ein Weilchen her, muss ich feststellen. War aber auch nicht allzu viel spannendes in den letzten Wochen dabei.

08.06.2007

Augenwischerei

Jo, das hat sich gelohnt. Ein Danke an die Videoprogrammmacher des Burger-King-Kanals, dass sie ein Stück von Malajube liefen ließen.

08.05.2007

Portugal. Der Mann

Diesmal ein NuProg-Tipp nicht aus der Presse, sondern von Fix, der für "waiter: "you vultures!" das aktuelle Album "Portugal. The Man" als Alaska, gleich eine zutreffende Beschreibung mitgeliefert: "Mars Volta lite". Tatsächlich klingen "Portugal. The Man" in Passagen frappierend nach Mars Volta, aber eben deutlich entschlackt, weniger ausufernd und im Wesentlichen ohne deren Jam- und Waber-Exzesse. Auch der Gesang klingt gelegentlich ähnlich wie der Cedric Bixlers, allerdings deutlich weniger quiekig.

29.03.2007

Feldmusik

Die Briten von "Field Music" hauen genau in meine Kerbe und kombinieren auf Ihrem neuesten Album "Tones of Town" in Stücken wie "Give It Lose It Take It", "Working to Work" und "A Gap Has Appeared" den S

26.03.2007

Hellwacher Kanon

Canon, ein weiterer Name, den ich über einen Google-News-Alert aufgeschnappt habe - und ein weiterer legitimer Eintrag in die Liste derjenigen Gruppen, die im 21. Jahrhundert die Modernisierungsfähigkeit des Progressive Rocks bezeugen (ein Phänomen, das ich inzwischen mit NuProg bezeichne). Auch Canon schlagen auf "Wide Awake" die Brücke zwischen Indie-Rock und Prog, allerdings mit stärker akustisch wirkenden, verspielten Arrangements, gerne auch mal ergänzt durch Streicher, als andere Proponenten dieser Richtung.

21.03.2007

Ich gab mir die Kante

Es ist schon ein Weilchen her, da nahm die FAZ das P-Wort anlässlich Kantes Album "Die Tiere sind unruhig" in den Mund bzw. besser auf die Seiten. Seither waren Kante zwar auf meinem musikalischen Radar - weiter kamen sie mangels Gelegenheit nie. Was sich änderte, als ich mit dem neuen iPod auch iTunes stärker, d.h.

10.03.2007

Auftriebspielzeugwarnung

Alleine durch Ihren Namen verdienen sich "Flotation Toy Warning" aus London eigentlich ein genaueres Hingucken und -hören. Dazu kommt, dass derstandard.at sie als "Progrock-Schlagerkönige". Eigentlich nicht gerade eine Empfehlung, denn bei "Schlagerkönig" denke ich am ehesten an Jürgen Drews oder meinetwegen Ralph Siegel. Aber vielleicht hat das Wort "Schlager" bei unseren österreichischen Nachbarn eine andere Bedeutung oder wenigstens andere Konnotationen als im bundesdeutschen Gebrauch? Egal. Wenn in der Presse das P-Wort verkommt, bin ich grundsätzlich erstmal neugierig, "Schlager" hin oder her.

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