Urlaub

25.10.2007

Durch den wilden Osten

Nachdem ich, von einem kurzen Berlin-Besuch und vereinzelten Aufenthalten auf der Durchreise abgesehen, noch nie wirklich im Osten der Republik war, wurde es einmal Zeit, sich dort ein wenig ausführlicher umzusehen. So kam es zu einem Hardcore-Urlaub in Thüringen und Sachsen, ganz nach japanischer Manier: Nicht länger als einen Tag pro Stadt und die Kamera immer im Anschlag. Wer also auf eine längliche "Dia-Woche" im Blog keine Lust hat, sollte hier erst im November wieder vorbeischauen.

31.05.2007

Burgas & Sozopol

Obschon zu Burgas der Flughafen gehört, den viele Urlauber in Richtung Sonnenstrand und Co. ansteuern, ist die Stadt selbst recht entspannt und untouristisch geblieben. Das mag daran liegen, dass es in ihr kaum echte Sehenswürdigkeiten gibt. Wer aber dem Touristentrubel für ein paar Stunden entfliehen möchte und einfach nur eine normale, fast südländisch geprägte Stadt zum Bummeln und Kaffeetrinken sucht, kann Burgas ruhig ansteuern. Zwar gibt es einen Strand mit zugehöriger Promenade, diese hat sich aber spröden realsozialistischen Charme bewahrt.

30.05.2007

Scorpilovci & Balcik

Auf dem Weg von Sonnenstrand zum weiter nördlich gelegenen Varna kommt man an dem kleinen Ort Scorpilovci vorbei. Zu diesem gehört ein einsamer Strand mit verlassenen Buden und Einrichtungen. Trostlos, und doch irgendwie idyllisch.

29.05.2007

Sonnenstrand & Nessebar

Sonnenstrand (bulgarisch Slantschew brjag) ist eines der Haupttourismus-Ziele an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Dieses "Seebad" ist kein gewachsener Ort, sondern wurde speziell als Ferienziel seit den 60er Jahren hochgezogen. Dementsprechend sieht's auch dort aus: Wenn man einen Reisenden mit verbundenen Augen in ein Flugzeug setzen und ihm erst am Strand von Slantschew brjag die Binde wieder abnehmen würde, müsste er wohl ein Weilchen genauer hinschauen, um festzustellen, dass er sich nicht in einem der Tourismuszentren Mallorcas, der Costa del Sol oder der kanarischen Inseln befindet.

Immerhin: Mitte Mai hat die Schwarzmeer-Saison wohl noch nicht begonnen. So war es zwar nicht menschenleer, aber noch recht entspannt, als wir in Sonnenstrand eintrafen. Und in einem der guten Hotels am Rande des Orts hat man auf jeden Fall mehr Ruhe als im Zentrum, ohne weit weg vom "Geschehen" zu sein, falls man darauf Wert legt. Das Meer war aber bereits erstaunlich warm, warm genug, um beim ebenfalls immer wieder sehr guten Wetter mit angenehmen Außentemperaturen weit über 20 Grad Celsius darin ohne Schockeffekte und Unterkühlung auch längere Zeit zu schwimmen. Der Strand ist wirklich ewig lang, recht breit und gepflegt. Besonders angenehm ist, wie flach abfallend es hier ins Meer geht: Teilweise stand man auch als Nichtriese erst nach 30 Metern hüfttief im sehr klaren und ruhigen Wasser, das außerdem deutlich weniger salzig als normales Mittelmeer- oder Atlantikwasser ist.

Inhalt abgleichen