SciFi

01.01.2009

Der neunte Planet 2.0

www.planet-9.deEigentlich sollte es nur ein Update von Drupal 5 auf (Acquia) Drupal 6 werden. Daraus wurde doch ein mittlerer Relaunch, der mich fast die gesamten Feiertagszeit über beschäftigt hat: Der neunte Planet, meine SciFi-Film-Rezensionsseite hat neben einem verbesserteren, luftigeren und übersichtlicheren Aussehen (u.A. mit größeren Bildern) auch einige Funktionalitätsverbesserungen bekommen.

Mehr zum technischen Teil des Relaunchs kann man auf dem neunten Planeten nachlesen, alles weitere neue ebenfalls dort entdecken:

www.planet-9.de

P.S. Übrigens war dieses kleinere Drupal-6-Projekt auch eine Art Fingerübung für eine größere Drupal-6-Website, die dieses Jahr ansteht. Mehr darüber zu gegebener Zeit.

25.11.2008

The Man Without A Body

"The Man Without A Body" (dt. "Der Mann ohne Körper") ist ein bizarrer - eher: absurder - britischer Schwarzweiß-Film. Es schaut so aus, als ob jemand eine coole Idee hatte, dachte, daraus müsse man einen Film machen, aber sich diese Idee nicht sinnvoll in einen Plot einfügen ließ.

Ähnlich wie bei "Der Kopf, der nicht sterben durfte" und vor allem "Donovans Hirn" (nur dass hier der mächtige Industrielle - noch - lebt und nicht der "Kopf ohne Körper" ist) geht es darum, dass der brillante Wissenschafter Dr. Merritt daran arbeitet, Körperteile, speziell Köpfe bzw. Hirne am Leben zu halten, auch ohne dass sie an einem Körper hängen, ja sogar ganze Köpfe zu transplantieren.

07.11.2008

Exoten-TV (Teil 21: Fringe)

"Fringe", die neue Serie von Lost-Miterfinder J.J. Abrams hatte ich bereits erwähnt. Inzwischen sind die ersten paar Folgen gelaufen und im Vergleich zur Pilotfolge ist die Serie zwar marginal interessanter geworden (es wird einiges an möglicherweise spannenden längerfristigen Entwicklungen angedeutet), wenn sie auch bei weitem nicht das gleiche Suchtpotential wie "Lost" entwickelt.

Spaßig an "Fringe" ist vor allem, wie die aus hunderten mehr oder schlechten Science-Fiction-Filmen bekannte Standardfigur des "Mad Scientist" von den Füßen auf dem Kopf gestellt wird.

09.08.2008

Doomsday

An wen auch immer, der bewilligt hat, dass dem Regisseur und Autor Neil Marshall ("The Descent") genug Geld (ganz wenig kann es angesichts der Produktion nicht gewesen sein) zur Verfügung stand, dass er sich mit "Doomsday" so hemmungslos austoben konnte, wie es der Film bezeugt: Respekt.

Denn ich habe lange keinen Film mehr gesehen, der dermaßen viele "WTF?"-Momente hatte. Am Anfang wirkt "Doomsday" noch ziemlich konventionell, nach Art von offensichtlichen Vorbild-Endzeit-/Horror-Thrillen wie "Die Klapperschlange"oder "28 Days/Weeks Later":

11.07.2008

Exoten-TV (Teil 20: US-Serienherbst 2008)

In knapp zwei Monaten starten die meisten neuen Serien in den USA. Nachdem "Lost" und "Battlestar Galactica" erst im nächsten Jahr wieder auf Sendung gehen, bleibt mir hoffentlich ein wenig Zeit, um neben "Pushing Daisies", "Reaper", "Heroes" und "How I Met Your Mother" (vgl. Exoten-TV 19) auch einige der Neustarts zumindest anzutesten.

03.05.2008

Invisible Invaders

Filmisch und schauspielerisch (das kann man fast bereits daran ablesen, dass John Agar eine der Hauptrollen spielt...) hat dieser Schwarzweiß-Film von 1959 nicht allzu viel zu bieten; er ist in dem für so viele kleinere SciFi-Filme der Epoche charakteristischen wenig bewegten, pseudodokumentarischen (inklusive Off-Erzähler) Schwarzweiss-Stil gedreht.

31.03.2008

The Doomsday Machine

Wenn es von einem Film einen deutschen Titel gibt, nehme ich diesen normalerweise auch als Titel des entsprechenden Eintrags auf dem neunten Planeten (auch bzw. eben weil es mich immer wieder amüsiert, von wie vielen Billig-Gurken es tatsächlich deutsche Versionen gibt). Bei "The Doomsday Machine" bin ich versucht, von dieser Regel abzuweichen.

23.03.2008

The Yesterday Machine

Die Geschichte von "The Yesterday Machine" klingt ein wenig nach einer, wie sie auch Ed Wood hätte schreiben können: Zwei Highschool-Teenies geraten nach einer Autopanne in die Fänge der irren Nazi-Wissenschaftlers Dr. Ernst von Hauser, der in der amerikanischen Pampa an einer Zeitmaschine arbeitet, die Hitler zurückbringen soll.

03.03.2008

Riders to the Stars

Der englische Titel dieses Films, "Riders to the Stars", klingt schon ein wenig romantisch, und wenn dann auch noch das Titellied, ein von Kitty White gesungener Schmachtfetzen, einsetzt, stellt man sich als Zuschauer innerlich auf eine gnadenlose Schmonzette ein. Aber weit gefehlt, denn großteils handelt es sich bei "R 3 überfällig" (so der wesentlich nüchternere und damit passendere deutsche Titel) um ein ziemlich trockenes Stück Früh-Fünfziger-Science-Fiction.

Darauf weist schon die Titeltafel, die die "wissenschaftlichen Berater" aufzählt hin. Schade nur, dass - zumindest nach heutigen Erkenntnissen - die "Wissenschaft" hinter "Riders to the Stars" fragwürdig ist: Unbemannte Raummissionen kommen mit schwer kaputter Technik zurück, was von den zuständigen Wissenschaftler so interpretiert wird, dass die kosmische Strahlung daran schuld sei. Andererseits fällt auf, dass Meteoriten und Asteroiden nicht von kosmischer Strahlung eingeschmolzen werden und folgert daraus, dass sie eine Art natürliche Schutzschicht besitzen müssen.

06.02.2008

The Human Duplicators

Es gibt nicht nur B-Movies, sondern auch B-Stars. Namen, die man zwar kennt und die auf Plaketen von Filmen aus der zweiten Reihe groß abgedruckt sind, aber - möglicherweise entgegen Produzentenhoffnungen - keine Publikumslieblinge, d.h. echte Kassenmagnete sind. Ein solcher war wohl auch George Nader, hierzulande wahrscheinlich vor allem als Jerry-Cotton-Darsteller bekannt.

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