Paraphernalien

08.02.2006

Skizze 2 zu Paraphernalien einer Prog-Mythologie

Vielleicht liegt es am momentanen mehr als bescheidenen Winterwetter, dass ich mich analog dazu auch hier auf verbales, historisches und emotionales Glatteis begebe. Aber weder habe ich mir den Begriff ausgedacht (zum ersten Mal untergekommen ist er mir Ende der Neunziger im Usenet, siehe dazu etwa Google Groups), noch verschwindet er durch Nichtbeachtung, auch wenn er zugegebenermaßen nur informell und nicht allzu häufig verwendet wird (und wer ihn verwendet, läuft sowieso Gefahr, "Godwin's Law" in Kraft treten zu lassen). Es geht - passend zur Überschrift - um eine Art mythologisches Wesen: den Prognazi.

21.12.2005

Interview zur "Szene-Analyse zur Progszene"

Markus Voss a.k.a. Markus Wierschem a.k.a. Valacar arbeitet gerade für sein Studium an einer Hausarbeit zur "Szene-Analyse zur Progszene". Neben einigen Umfragen (siehe z.B. im progforum.de) führt er elektronische Interviews mit verschiedenen Prog-Fans, unter anderem yours truly.

16.12.2005

Skizze 1 zu Paraphernalien einer Prog-Mythologie

Pop-Musik ist ihrer ursprünglichen Herkunft gemäß dann prätentiös, wenn sie mehr als nur unterhalten will. Das Streben nach (emotionaler, soziologischer, wasauchimmer) Authentizität, das Kritiker oft als Merkmal guten Pops ansehen, reicht aber über das Ziel der reinen Unterhaltung hinaus. Sprich: auch auf Authentizität Wert legende Popmusik ist ersteinmal prätentiös. Dabei ist Prätentiösität gerade einer der Hauptvorwürfe, die von eben jenen Kritikern dem Progressive Rock gemacht werden (wobei man schon darüber streiten kann, ob Prätentiösität an sich überhaupt etwas Negatives ist).

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