Man merkt, dass ich die aktuelle Jazz-Szene nicht verfolge. Von Saxophonist Chris Potter hatte ich vor seinem Auftritt im münchner Jazzclub Unterfahrt jedenfalls noch nichts, gar nie gehört. Andere schon, offensichtlich. Denn so gut besucht hatte ich es in der Unterfahrt noch nie erlebt. Randvoll - keine Floskel, sondern zutreffende Beschreibung: Sämtliche Sitzplätze waren belegt, und die immer noch zahlreichen restlichen Zuhörer standen bis an den Ausgang oder saßen auf Treppen strich dem Boden. Unangenehm, das. So unangenehm, dass ich mich während der Pause geschlichen habe (alle folgenden Anmerkungen zur Musik beziehen sich also nur auf das erste Set).