Jazz

16.04.2008

Freakshow Artrock Festival, Kulturhaus Cairo, Würzburg, 12.04.2008

Heuer fand das kleinste Freakshow Artrock Festival seit Menschengedenken statt. Zwar spielten bei der ersten Auflage 2001 ebenfalls "nur" drei Gruppen, aber dieses Jahr waren es nicht nur wenige Bands, sondern leider auch sehr wenige Zuschauer: 35-40, würde ich schätzen. Allerdings war auch das Line-Up sehr obskur, so dass mit dem mageren Zuschauerzuspruch zu rechnen war. Gottseidank ist Obskurität im Prog-Umfeld im Allgemeinen und - auf Charly Heidenreich ist in dieser Hinsicht Verlass - beim Freakshow Festival im Besonderen nicht gleichbedeutend mit geringer musikalischer Qualität.

17.03.2008

Jazz from Helli


11:57 Minuten (15.19 MB)

Erneut mit Helli Leitensdorfer an der Gitarre, diesmal der Halbakustischen mit polierten Seiten, geht's - grob geschätzt - in jazzrockiges Gewässer, irgendwie.

27.02.2008

Auch 'ne Taktik, Teil 2

Was dem Tonträger-Blog der Zeit recht ist, soll dem KulturSPIEGEL (einer monatlichen Beilage für SPIEGEL-Abonnenten) billig sein: Wie Charly in [progrock-dt] bereits erwähnte, werden dort in der aktuellen Ausgabe Panzerballett auf einer ganzen Seite vorgestellt, natürlich hauptsächlich unter dem "Jazz"-Banner.

09.01.2008

Löwenzahn, meilenweit

Als ich vor inzwischen etlichen Jahren in einem Berliner Plattenladen nach Miles Davis' "Get Up With It" fragte, erntete ich vom sichtlich angewiderten Verkäufer nur ein verächtliches "Wir führen nur die richtigen Miles-Davis-Alben".

29.11.2007

Miles & The North

Nicht nur die Hüllengestaltung beeinflusst den Höreindruck, sondern auch die beigelegten Texte. Auch hier wäre es ein interessantes Experiment, wenn man irgendwie testen bzw. messen könnte, wie sehr die Eindrücke von Hörern, die Plattenfirmen-Waschzettel und/oder Liner Notes, gelesen haben, von denen unvoreingenommer Hörer abweichen.

18.01.2007

Chris Potter's Underground, Unterfahrt, München, 17.1.2007

Man merkt, dass ich die aktuelle Jazz-Szene nicht verfolge. Von Saxophonist Chris Potter hatte ich vor seinem Auftritt im münchner Jazzclub Unterfahrt jedenfalls noch nichts, gar nie gehört. Andere schon, offensichtlich. Denn so gut besucht hatte ich es in der Unterfahrt noch nie erlebt. Randvoll - keine Floskel, sondern zutreffende Beschreibung: Sämtliche Sitzplätze waren belegt, und die immer noch zahlreichen restlichen Zuhörer standen bis an den Ausgang oder saßen auf Treppen strich dem Boden. Unangenehm, das. So unangenehm, dass ich mich während der Pause geschlichen habe (alle folgenden Anmerkungen zur Musik beziehen sich also nur auf das erste Set).

08.01.2007

Klanggerüche

Gerüche wirken besonders gedächtnisstimulierend - bestimmte Gerüche rufen mal lebhafte, mal auch nur schemenhafte Erinnerungen an Situationen und Umstände wach.

02.08.2006

Freakshow Artrock-Festival, akw!, Würzburg, 29./30.7.2006

So, eine läppische "Coca Cola Zero" (für "null Geschmack") weiter fühle ich mich zwar immer noch nicht fit genug, um nach drei Nächten mit zu wenig Schlaf wirklich sinnvoll vom diesjährigen Freakshow Artrock-Festival zu berichten, aber wat mutt, dat mu

22.07.2006

Panzerballett, Unterfahrt, München, 20.7.2006

Leider konnte ich erst zu Beginn des zweiten Sets zum Panzerballett-Auftritt im Jazzclub Unterfahrt eintreffen, daher sehe ich den immerhin noch knapp einstündigen Rest des gestrigen Abends eher als Appetitanreger für den Auftritt der Band beim kommenden Freakshow Artrock-Festival in Würzburg am 29./30. Juli.

21.06.2006

Special Kick, Unterfahrt, München, 20.6.2006

Dinge, von denen ich nicht wusste, dass ich sie schon immer mal sehen wollte: Einen Schlagzeuger, der während seines Solos drei Hihats gleichzeitig bedient. Ja, das geht, wenn man nur hinreichend flinke Füße hat - wie Marco Minnemann ("Seriously folks -- Marco is completely beyond belief"; Mike Keneally) gestern während des ersten Abends der knapp einwöchigen "Special Kick"-Residenz in der münchener Unterfahrt eindrucksvoll demonstrierte.

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