Horror

13.11.2008

Asia Filmfest 2008: Tokyo Gore Police

Ich hab' in den letzten Jahren einige sehr seltsame Filme gesehen, insbesondere - wenn auch nicht nur - aus Japan. Doch "Tokyo Gore Police" spielt fast in einer eigenen Liga. Kranker, kranker Kram - aber eben nicht nur blutiger (sehr blutiger) Splatter, sondern auch ätzende Satire (vgl. "Starship Troopers" und Co.) und vor voller überbordender - ich wiederhole mich - kranker Fantasie, die sich in bizarren, regelrecht surrealen Figuren und Szenen äußert, die zu beschreiben ich mir und Euch erspare: Diesen Film sollte man einfach sehen, am besten in gemütlicher Runde bei einem lustigen DVD-Abend.

13.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: The Midnight Meat Train

Ich würde mich nicht direkt als Fan des japanischen Regisseurs Ryuhei Kitamura bezeichnen: Dafür sind seine Filme in der Regel inhaltlich zu unergiebig. Aber wenn sich die Gelegenheit ergib, schaue ich mir seine Arbeiten gerne an. Kitamura hat einen sehr verspielten Stil, mit einer fast ständig in Bewegung befindlichen Kamera, und seit er - nach seinem Debüt "Versus" größere Büdgets zur Verfügung hat, haben seine Filme auch eine ziemlich polierte Optik.

Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest war er wieder vertreten, diesmal mit seiner ersten US-Produktion, "The Midnight Meat Train" nach einer Kurzgeschichte von Clive Barker.

10.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: Jack Brooks: Monster Slayer

Seit seine Eltern und seine kleine Schwester auf einem Camping-Ausflug von einem Waldmonster gefressen wurden, hat der Klempner Jack Brooks ein Agressionsproblem. Die Gelegenheit, dieses trotz bis dato vergeblicher Therapie in den Griff zu bekommen, ergibt sich erst, als sich sein Abendschul-Lehrer ebenfalls in einen Dämonen (man denke an Jabba der Hutte in eklig) verwandelt und Jack sein Kindheitstrauma tatkräftig überwinden und seine Bestimmung finden kann.

"Jack Brooks: Monster Slayer" ist ein netter kleiner Splatter-Streifen, der ganz in der Tradition von Achtziger-Jahre-Klassikern wie Re-Animator und Co. gilt, gleich in mehrerlei Hinsicht:

09.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: Let The Right One In

"Let the Right One In" ist ein Film, den man Freunden oder Bekannten zeigen könnte, die man davon überzeugen möchte (falls man das für nötig hielte), dass auf dem Fantasy Filmfest selbst unter den Vampirfilmen nicht nur "Schund", sondern hochwertige "Filmkunst" zu finden ist:

Langsames Erzähltempo, eine Geschichte, die viel stärker auf Charaktere und eindringliche Bilder, oft in Großaufnamen, als auf Ekel oder Schock-Effekte setzt.

09.08.2008

Doomsday

An wen auch immer, der bewilligt hat, dass dem Regisseur und Autor Neil Marshall ("The Descent") genug Geld (ganz wenig kann es angesichts der Produktion nicht gewesen sein) zur Verfügung stand, dass er sich mit "Doomsday" so hemmungslos austoben konnte, wie es der Film bezeugt: Respekt.

Denn ich habe lange keinen Film mehr gesehen, der dermaßen viele "WTF?"-Momente hatte. Am Anfang wirkt "Doomsday" noch ziemlich konventionell, nach Art von offensichtlichen Vorbild-Endzeit-/Horror-Thrillen wie "Die Klapperschlange"oder "28 Days/Weeks Later":

11.07.2008

Exoten-TV (Teil 20: US-Serienherbst 2008)

In knapp zwei Monaten starten die meisten neuen Serien in den USA. Nachdem "Lost" und "Battlestar Galactica" erst im nächsten Jahr wieder auf Sendung gehen, bleibt mir hoffentlich ein wenig Zeit, um neben "Pushing Daisies", "Reaper", "Heroes" und "How I Met Your Mother" (vgl. Exoten-TV 19) auch einige der Neustarts zumindest anzutesten.

13.06.2008

Cloverfield

Im Kino habe ich "Cloverfield" leider verpasst, obwohl es eigentlich ein Pflichtfilm ist: produziert von "Lost"-Miterfinder J.J. Abrams und geschrieben von Drew Goddard, der für einige exzellente "Buffy"- sowie "Angel"-Episoden verantwortlich war und momentan auch als Autor im Lost-Team angestellt ist.

Man kann viele "Cloverfield" einen Haufen prägnanter Taglines aufdrücken: "Der Monsterfilm für die Generation YouTube", das "Das Blair Witch Project des Monsterfilms" und "Der Monsterfilm nach 9/11" passen alle, irgendwie. Daher könnte man in wohl auch einen "postmodernen Monsterfilm" nennen.

10.11.2007

Botched

Ein seltsamer, in gutem Sinne, denn unterhaltsamer kleiner Film. "Botched" war zwar beim diesjährigen Fantasy Filmfest auf meiner persönlichen Shortlist, lief aber zu einem für mich ungünstigen Termin, so dass ich ihn erst jetzt in Konservenform genießen konnte. Eigentlich fängt "Botched" nicht sonderlich vielversprechend an: Der Einbrecher Ritchie, gespielt von Stephen Dorff, versaut einen Juwelendiebstahl und wird von seinem Auftraggeber deshalb dazu verdonnert, für ihn ein wertvolles Kreuz in Russland zu stehlen. Aber auch diese Aktion geht schief und Ritchie sitzt schließlich mit einer Handvoll Geiseln und seinen beiden russischen Partner in einem leeren Hochhaus-Stockwerk fest.

08.10.2007

Donovan's Brain

Im frei empfangbaren deutschen Fernsehen ist klassischer Science Fiction aus den 60er und 60er Jahren momentan eher Mangelware. Die 70er sind besser repräsentiert: Neben den Kassenschlagern von George Lucas oder Steven Spielberg laufen immer wieder auch Filme wie "Lautlos im Weltraum", "Flucht ins 23. Jahrhundert" oder "Dark Star". Als Fan auch der kleineren, älteren B-Movies freut man sich, wenn es ein Film wie "Donovan's Brain" (dt. "Donovans Hirn") ausnahmsweise mal ins TV-Programm schafft, etwa im Juli 2007 im WDR-Fernsehen und am 23.10.07 in der ARD, wenn auch tief im Nachtprogramm versteckt.

21.09.2007

The Brain That Wouldn't Die

Science Fiction ist ein weites Feld. Was das klassische Science-Fiction-Kino angeht, habe ich persönlich vor allem eine Schwäche für Space Operas, Filme also, in denen im Raumschiffs durch's All geschwirrt wird und fremde Welten besucht werden. Diese machen aber nur einen Teil der Science Fiction (auch SF, SciFi, je nach Vorliebe) aus.

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