Fantasy Filmfest

13.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: The Midnight Meat Train

Ich würde mich nicht direkt als Fan des japanischen Regisseurs Ryuhei Kitamura bezeichnen: Dafür sind seine Filme in der Regel inhaltlich zu unergiebig. Aber wenn sich die Gelegenheit ergib, schaue ich mir seine Arbeiten gerne an. Kitamura hat einen sehr verspielten Stil, mit einer fast ständig in Bewegung befindlichen Kamera, und seit er - nach seinem Debüt "Versus" größere Büdgets zur Verfügung hat, haben seine Filme auch eine ziemlich polierte Optik.

Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest war er wieder vertreten, diesmal mit seiner ersten US-Produktion, "The Midnight Meat Train" nach einer Kurzgeschichte von Clive Barker.

10.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: Jack Brooks: Monster Slayer

Seit seine Eltern und seine kleine Schwester auf einem Camping-Ausflug von einem Waldmonster gefressen wurden, hat der Klempner Jack Brooks ein Agressionsproblem. Die Gelegenheit, dieses trotz bis dato vergeblicher Therapie in den Griff zu bekommen, ergibt sich erst, als sich sein Abendschul-Lehrer ebenfalls in einen Dämonen (man denke an Jabba der Hutte in eklig) verwandelt und Jack sein Kindheitstrauma tatkräftig überwinden und seine Bestimmung finden kann.

"Jack Brooks: Monster Slayer" ist ein netter kleiner Splatter-Streifen, der ganz in der Tradition von Achtziger-Jahre-Klassikern wie Re-Animator und Co. gilt, gleich in mehrerlei Hinsicht:

09.09.2008

Fantasy Filmfest 2008: Let The Right One In

"Let the Right One In" ist ein Film, den man Freunden oder Bekannten zeigen könnte, die man davon überzeugen möchte (falls man das für nötig hielte), dass auf dem Fantasy Filmfest selbst unter den Vampirfilmen nicht nur "Schund", sondern hochwertige "Filmkunst" zu finden ist:

Langsames Erzähltempo, eine Geschichte, die viel stärker auf Charaktere und eindringliche Bilder, oft in Großaufnamen, als auf Ekel oder Schock-Effekte setzt.

13.08.2007

Fantasy Filmfest 2007 - Sneak Preview: Death Sentence

Zum Abschluss des Fantasy Filmfests in München gab es eine Sneak Preview, also eine Vorstellung eines nicht zuvor benannten Films, die auch eine Art "Testscreening" sein sollte, eine Vorführung einer noch nicht - auch nicht in den USA - gestarteten Produktion als eine Art Testballon, die der Produktionsfirma und dem Verleih Hinweise zur Vermarktung geben soll. Aus den Hinweisen der Fantasy-Filmfest-Veranstalter ließ sich trotz nomineller Geheimhaltung der Überraschungsfilm vorab erschließen: "Death Sentence" von "Saw"-Regisseur James Wan, mit Kevin Bacon als Hauptdarsteller.

02.08.2007

Fantasy Filmfest 2007: La Antena

Einige der Rezensenten auf der Fantasy-Filmfest-Archiv- und Fan-Seite f3a.net beschwerten sich in ihren Beiträgen zu "La Antena" aus Argentinien darüber, dass der Plot des Films recht dünn sei. Nicht zu unrecht - aber "La Antena" ist einer der eher die Ausnahme bildenden Fälle, in denen das Ergebnis eines Konzeptes es rechtfertigt, dass durch die Grundidee andere Elemente in den Hintergrund gedrängt werden. Man könnte sogar so argumentieren, dass eine verwickeltere Geschichte die Aufmerksamtkeit des Zuschauers von der deutlich im Vordergrund stehenden Optik zu sehr abgelenkt hätte.

01.08.2007

Fantasy Filmfest 2007: Shadowboxer

Die Beschreibung von "Shadowboxer" im Programmheft des Fantasy Filmfest klang ziemlich witzig - deutlich witziger, als es der Film dann war. "Shadowboxer" ist eher langsam und ruhig, mehr edel photographierte Charakterstudio als bizarre Gangsterposse. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. Wenn man denn einen Zugang zu den Figuren der Geschichte findet. Leider gestaltet sich genau das schwierig, denn dafür ist die Grundkonstellation des Films wieder zu seltsam.

28.07.2007

Fantasy Filmfest 2007: Rise: Blood Hunter

Neulich, nach dem Kino:

"Grüß Gott, allgemeine Verkehrskontrolle. Wo kommen's denn heute abend her?"
"Aus dem Cinema in der Nymphenburger Straße."
"Was haben's denn da getrunken?"
"Bluuuuut."

Nein, das habe ich natürlich nicht geantwortet, sondern wahrheitsgemäß "Eine Apfelschorle und einen Latte Macchiato." Die Versuchung war aber vorhanden, schließlich gab's vorher mit "Rise: Blood Hunter" im Cinema im Rahmen des Fantasy Filmfests einen Vampir-Film. Leider keinen sonderlich guten.

27.07.2007

Fantasy Filmfest 2007: Fido

Wenn ich "Fido" las, musste ich bis dato immer an Frank Zappas "Stinkfoot" denken. In Zukunft denke ich möglicherweise eher an Andrew Curries gleichnamigen Film und damit mein erstes persönliches Highlight des Fantasy Filmfests 2007 und ein großartiges Beispiel dafür, welche Möglichkeiten Filmemachern offenstehen bzw. welcher Genuß Zuschauern angeboten werden kann, die keine Berührungsängste haben.

25.07.2007

Fantasy Filmfest 2007: Black Sheep

Klar, wenn es in einem kleinen Land wie Neuseeland mehr Schafe als Einwohner gibt, muss aus der Tatsache der allgegenwärtigen Viehcher irgendwann ein Horrorfilm entstehen: "Black Sheep" (welcher aber nicht der erste Schaf-Horror-Film ist, vgl. "God-Monster of Indian Flats"). In der Tat: Nach "Black Sheep" werde ich Schafe nie mehr mit den gleichen Augen sehen. Was Zeugnis von der Kraft der filmischen Montage ablegt.

05.08.2006

Fantasy Filmfest 2006: Behind the Mask - The Rise of Leslie Vernon

So was ähnliches hatten wir doch schon einmal!

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