Doku

14.07.2008

Zensur?

Rock Milestones: Yes - Close to the EdgeWTF? Auf der DVD-Hülle von "Yes - Close to the Edge" aus der "Rock Milestones"-Reihe findet sich folgender Satz: "In order to ensure editorial freedom the film has not been censored, viewed or approved by past or present management of Yes".

Für mich liest sich dieser bizarre Satz (selbst wenn sie den Beitrag gesehen und Anmerkungen hätten, hätten die Autoren diese ja nicht einarbeiten müssen) eher wie: "Um lästige Fragen nach dem Copyright der verwendeteten Musik- und Filmausschnitte zu vermeiden, haben wir die DVD dem Yes-Management lieber nicht gezeigt".

05.07.2008

Vehikel der Weltraumfahrt

Im Rahmen der allnächtlichen "Space Night" laufen auf BR alpha u.a. des öfteren Wiederholungen einer dreizehnteiligen Sendereihe von 1968 namens "Was sucht der Mensch im Weltall?" In dieser erklärt Prof. Heinz Haber, einer Art Harald Lesch der 60er, die naturwissenschaftlichen und technischen Hintergründe des damals aktuellen Space Race.

16.05.2008

Marjoe

Im Amerikanischen gibt es den Begriff "Con man", für den es im Deutschen keine echte Entsprechung gibt. Leo u.A. schlägt "Trickbetrüger" und "Bauernfänger" vor. Beide Übersetzungen sind nicht falsch, treffen aber nicht ganz den Kern der Sache. "Con" kommt von "Confidence". Ein "Con man" erschleicht sich also das Vertrauen seiner Zielperson ("mark" im Englischen), um es anschließend um etwas zu erleichtert, meist Geld. Ein Trickbetrüger ist aber nicht notwendigerweise ein "Con man", und "Bauernfänger" würde suggerieren, dass nur Tölpel einem Con man auf den Leim gehen, wohingegen durchaus intelligente, welterfahrende Menschen zu Opfern eines Con man werden können. Marjoe (Von "Mary" und "Joseph") Gortner war eine Art Con man, in dem Sinne, dass er das Vertrauen der Gemeinden der Pfingstbewegung, in denen er als wandernder Prediger arbeitete, gewinnen musste, damit er wiederum ihr Geld bekam.

04.02.2008

The King of Kong

Normalerweise bin ich nicht sonderlich erpicht auf Dokumentationen. Aber ab und an kommt ein Film daher, der mich durch eine Kombination aus Thema und Kritikerlob neugierig macht, etwa die feine "Jumble in the Jungle"-Doku "When We Were Kings", der gleichermaßen komische wie interessante "The Aristocrats" und eben vor kurzem "The King of Kong - A Fistful of Quarters":

09.04.2006

Kraut und Rüben, 4

Tatsächlich wurde die Kraut und Rüben-Reihe des WDR mit Teil vier (über die "sogenannten progressiven" deutschen Gruppen) musikalisch etwas ergiebiger als die Folgen eins bis drei (wie mir z.B. von Monika vorher gesagt wurde).

03.04.2006

Kraut und Rüben, 1-3

Am Wochenende habe ich es endlich geschafft, mir die ersten drei Folgen der sechsteiligen WDR-Fernseh-Dokumentation "Kraut und Rüben" zum Krautrock der Siebziger anzuschauen.

09.02.2006

The Aristocrats

Ein Witz. Hundert Comedians. Ein Film? Yep: "The Aristocrats", eine Dokumentation über den gleichnamigen Witz, den sich US-Komiker seit Generationen gegenseitig erzählen (und praktisch nie vor Publikum, weil: 1. Auf der Bühne Witz-Witze zu erzählen gilt als künstlerische Bankrott-Erklärung; 2. Den Inhalt des Witzes würde man eher selten einem Publikum vorsetzen, das auch in die nächste Show kommen soll). Dabei ist der Witz als solcher nicht einmal sonderlich lustig, sondern die Kunst besteht aus dem Erzählen. Und genau das tun im Film dutzende Comedians und philosophieren über die Faszination von "The Aristocrats".

06.06.2005

Die Macht des Salats

Das amerikanische Extremduo für Hardgesottene, Lighning Bolt, hatte ich an anderer Stelle schon einmal kurz vorgestellt.

27.11.2004

Magma auf Arte

Pünktlich zum Ende der Zeuhl-Show begann auf ARTE TV am letzten Donnerstag die Sendung Tracks, die anlässlich des neuen Studioalbums "K.A" einen Beitrag über Magma enthielt.

05.11.2004

the monks - the transatlantic feedback, Atomic Café, 4.11.2004

Groovy. Gestern war ich zum ersten Mal im Fernsehen. Nicht im Fernsehen zu sehen. Im Fernsehen: Etablissements, die eine dicke Stahltür ihr eigen nennen, bei der man erst einmal klingeln muss, um vom Türsteher argwöhnig beäugt werden zu dürfen, kannte ich bis dato nur aus schlechten Filmen und Doku-Soaps auf RTL II. Gottseidank stand Peter auf der Gästeliste, sonst wären wir wahrscheinlich erst gar nicht reingelassen worden, denn so "hip" wie das Atomic Café sich gibt, war ich nie und werde ich nicht mehr werden können.

Inhalt abgleichen