Comics

19.08.2008

Batman: The Dark Knight

"Batman Begins" mochte ich seltsamerweise nicht sonderlich. Dementsprechend war ich trotz des massiven Vorab-Hypes und Kassenerfolgs in den USA wenn nicht skeptisch, so doch vorsichtig gestimmt, als ich im Cinema zu einer von mehreren Vorabaufführungen von "The Dark Knight" saß (erstaunlicherweise fast einen Monat vor dem offiziellen Deutschland-Start des Films).

Daher wurde ich diesmal nicht wie noch bei "Batman Begins" enttäuscht, sondern - mild - positiv überrascht.

02.05.2008

Iron Man

Ich war verdammt lange nicht mehr im Kino. Aber obwohl ich kein sonderlich großer Superhelden-Film-Fan bin ("Superman Returns" etwa habe ich bis heute nicht gesehen), reizte mich "Iron Man" dennoch genug, ob ihn mir am Starttag im Mathäser auf ganz großer Leinwand anzusehen.

Einer der Gründe dafür war die Besetzung, und es zeigte sich, dass die Hoffnung, dass diese die Qualität des Films widerspiegelt bzw. beeinflusst, nicht umsonst war. Comic-Verfilmungen sind endgültig salonfähig und vor allem erwachsen geworden, denn Robert Downey Jr. und Jeff Bridges sind nicht nur keine durchtrainierten Schönlinge mehr, sondern spielen hier auch Figuren, die sich wie Erwachsene benehmen.

05.04.2007

300

Kein Zweifel: Comic-Verfilmungen boomen. Was nicht unbedingt heißt, dass "Hollywood" eigenständige Ideen für Filme ausgehen (Literatur- und Comic-Verfilmungen sowie Kinofilme nach Fernsehserien gibt es schließlich seit Jahrzehnten). Sondern sicher auch daran liegt, dass viele aktuelle Drehbuchautoren und Regisseure als Comic-Fans aufgewachsen sind.

19.03.2006

V wie Vendetta

Ob die Halbstarken in der Reihe hinter uns, die jeden noch so abgelutschten Gag im "Scary Movie 4"-Trailer lauthalt belachten, den richtigen Film für ihre Samstagabendunterhaltung rausgesucht hatten? Jedenfalls - und dankenswerterweise - war von ihnen nach der Werbung nichts mehr zu hören. Nicht, dass es mir wesentlich besser ging. Wenige Filme ließen mich so rat- und sprachlos zurück wie V wie Vendetta. Comicverfilmung, "Superhelden"-Geschichte, ätzender Kommentar zum Thatcherismus, Dystopie, Post-11.-September-Meditation: Auf all diese Arten kann man "V wie Vendetta" lesen.

30.01.2006

Wer überwacht den Wächter?

Das nennt man wohl postmodern: Alan Moore dekonstruiert den amerikanischen Comic-Superhelden in einem Superhelden-Comic. In zwölf Kapiteln, die ursprünglich als einzelne Hefte erschienen, erzählen Moore und Zeichner Dave Gibbons ausgehend von einer Rahmenhandlung um Anschläge auf weitere maskierte Helden die Geschichte(n) einer Gruppe von - überwiegend menschlichen - kostürmierten Superhelden.

05.01.2006

Fray - Future Slayer

Nein, ich werde nicht schwach. Nein, ich werde nicht schwach. Nein, ich werde... Ach, wem mache ich was vor? Mir selbst auch nur ungenügend, in dem ich den Erwerb des Comicbands "Fray - Future Slayer", der die ursprünglich acht Hefte der Serie bündelt, damit rechtfertige, dass es sich um eine Science-Fiction- und Fantasy-Geschichte aus der Feder von Joss Whedon handelt, die obendrein im Buffyversum angesiedelt ist und mich von daher alleine schon als Buffy und nicht unbedingt als werdender Comic-Fan interessieren muss.

30.10.2005

Kein Mann aus Stahl



30.08.2005

Frank Miller's Sin City

Ich wäre gerne ein Comic-Fan. Ich kann mir aber einfach keine weitere Obsession mehr leisten. Comics sind ein zu weites Feld, und wenn ich damit anfinge, mich auch nur durch alle die "Graphic Novels" zu wühlen, die ich jetzt schon ohne rechten Comic-Überblick gerne lesen würde, wäre mein Budget - sowohl an Zeit als auch an Geld - endgültig gesprengt. Daher kann ich an dieser Stelle nichts dazu sagen, wie weit Robert Rodriguez' Verfilmung der graphischen und erzählerischen Vorgabe der Sin City-Comics von Zeichner und Autor Frank Miller gerecht wird.

06.07.2005

Batman begins

Sagen wir mal so. Jede Menge offensichtlich künstliche Bärte kein guter Beginn. Schlimmer nur echte Bärte, die wie falsche ausschauen.

Auch explizite Psychologie weniger spannend als implizite. Ich mein, wenn schon Scharlatanerie, dann wenigstens solche, auf die man sich selbst einen Reim machen muss. Überhaupt gebrochene Helden interessanter als erklärte, etwa mysteriös und so.

Und nichts gegen Handkamera. Aber wenn's schon wackelt und rasant geschnitten ist, fänd ich es besser, wenn man mal von der Nahaufnahme wegkäme, von wegen Überblick. Action ist gut. Wenn man sie mitbekommt, dann einwandfrei. So: nicht.

20.03.2005

"Bluthochzeit"-Testscreening

Bei der Anmeldung zum "Siegfried"-Testscreening konnte man angeben, ob man in Zukunft bei weiteren Testscreenings benachrichtigt werden würde. Ja, würde ich. Und in der Tat: letzte Woche fand sich in meiner Inbox eine Einladung zu einem weiteren Testscreening, diesmal sonntagmittags im Neuen Gabriel.

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