Ben Folds

05.09.2007

Abgesang auf Abservierte

So sehr ich die Ben Folds Five vermisse: Wenn ich das unten via YouTube eingebaute Video eines Auftritts der Band aus ihrer Spätphase in Tokyo sehe, ist klar, warum es die Band danach nicht mehr lange gegeben hat. Einfach zu "rockstarmässig", mit Gehabe und Gemache, als ob die Ben Folds Five vielleicht doch schon einen Tick zu "groß" geworden seien - was mir einfach nicht (oder aus heutiger Siche: nicht mehr?) zu Ben Folds zu passen scheint.

04.04.2007

Ben Folds - Live at My Space

Ben Folds ist ein komischer Kauz. Zumindest hat er einen seltsamen Humor, wie die "Live at My Space"-DVD bezeugt, die einen Mitschnitt eines Auftritts von Folds und seinen Begleitmusikern in seinem Studio in Nashville enthält, der live über myspace.com übertragen wurde, wobei sich die Zuschauer via Web Stücke wünschen konnten. Während des Konzerts gibt es einen Gastauftritt von jemanden namens "Titler", ein Hitler-Imitator-Transvestit, der an einem E-Piano einen Johnny-Cash-Song zum besten gibt. Zwischendrin stürzt ein "Zuschauer" von einem Gerüst mitten in die Studiogäste (natürlich ein Dummy), am Ende stürzt sich sogar Folds selbst zu Tode (klar, auch ein Dummy).

04.02.2007

Ben Folds & Clem Snide (solo), Muffathalle, München, 2.2.2007

"Es schwankte zwischen groß und schön." (C. Keders)

Mehr muss man zu Ben Folds freitäglichen Auftritt eigentlich nicht zu sagen.

Als wir gegen 20:30 Uhr - Einlass war ab 20:00 Uhr - in der Muffathalle ankamen, war diese gerade mal zur Hälfte gefüllt. Aber bis 21:00 trafen tröpfchenweise, aber stetig immer mehr Besucher ein, bis der Saal schließlich während des Auftritts der "Vorgruppe" so gut wie voll war.

17.01.2006

Ben Folds - Live in Perth

Ein Symphonie-Orchester zum Swingen zu bringen ist schwer, zumindest nicht selbstverständlich. Wer dafür noch eines Beweise bedurfte, findet ihn auf dieser Ben Folds' DVD "Live in Perth", auf der Folds-Kompositionen in Arrangements australischer Komponsiten von ihm am Piano zusammen mit dem West Australian Symphony Orchestra vorgetragen werden. Speziell "Steven's Last Night in Town" klingt in keiner Weise so beschwingt, wie es müsste, sondern schwerfällig und träge.

28.04.2005

Ben Folds beweist: die LP war nicht cooler, als die CD es ist

Neben dem angeblich wärmeren analogen Klang wird von Vinylfreunden gerne das physische Format gerne als Argument der Überlegenheit von LPs gegenüber CDs vorgebracht: "Diese winzigen CD-Cover taugen doch nichts, da kommt einfach nicht das Gleiche 'rüber!" In gewissem Maße stimmt dies auch, zumindest solange CD-Cover sich damit begnügen, eigentliche LP-Motive einfach auf Miniaturgröße zu schrumpfen. Aber schon mit einem schönen Booklet kann man auch in dieser Größe einiges machen, was nicht schon bei LPs gang und gebe war, und wenn man die Beschränkungen des Jewelcase endgültig hinter sich lässt, kann man auch CDs eindrucksvoll und hübsch aufmachen.

15.11.2004

Shatner spricht

26.08.2004

Non-Prog, bäh

Ein Vorurteil, auf das ich immer wieder stoße, ist, daß Progfans Non-Prog automatisch schlecht finden. Paradoxerweise kommt dieser Vorwurf oft genug von anderen Proggern selbst, die sich wegen welcher Gründe auch immer zu rechtfertigen müssen scheinen (die der Prog-Gemeinde inhärente Tendenz zur Selbstkasteiung wäre ein dankbares Thema für einen späteren Beitrag).

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