November, 2008

30.11.2008

Kunst imitiert Leben? Oder Leben imitiert Kunst?

Moment, das war doch ein Nebenplot in einer "Edel & Starck"-Folge.

Nachdem Richter Paul W. Sacco Strafe solcherart schon seit 1996 verhängt und Zeitungsgeschichten darüber seit 1998 erscheinen (mindestens; dies sind die frühesten, die ich auf die Schnelle finden konnte), wäre es durchaus möglich, dass sich Marc Terjung & Co. davon inspieren ließen.

29.11.2008

Death Sentence: Panda! & Benno Bunny, Kafe Kult, München, 28.11.2008

Reicht es, eine Schreibmaschine zu bedienen zu wissen, um schreiben zu können? Reicht es, Filter, Echos und andere Effekt-Geräte bedienen zu können, um Musik zu machen?

25.11.2008

The Man Without A Body

"The Man Without A Body" (dt. "Der Mann ohne Körper") ist ein bizarrer - eher: absurder - britischer Schwarzweiß-Film. Es schaut so aus, als ob jemand eine coole Idee hatte, dachte, daraus müsse man einen Film machen, aber sich diese Idee nicht sinnvoll in einen Plot einfügen ließ.

Ähnlich wie bei "Der Kopf, der nicht sterben durfte" und vor allem "Donovans Hirn" (nur dass hier der mächtige Industrielle - noch - lebt und nicht der "Kopf ohne Körper" ist) geht es darum, dass der brillante Wissenschafter Dr. Merritt daran arbeitet, Körperteile, speziell Köpfe bzw. Hirne am Leben zu halten, auch ohne dass sie an einem Körper hängen, ja sogar ganze Köpfe zu transplantieren.

24.11.2008

Dur


8:26 Minuten (10.6 MB)

Das durchaus ekstatische Ende einer 40-Minuten-Impro zusammen mit Helli Leitensdorfer (Gitarre), ausnahmsweise mal in Dur. (Das Magma-Zitat dürfte so kurz nach der FreakParade kein kompletter Zufall gewesen sein.)

17.11.2008

Freie Ware

Trotz des Titels geht es diesmal nicht um den Zoll: Für meinen neuen (d.h. nicht neuen, aber neu in meinem Besitz befindlichen) Laptop habe ich mir vorgenommen, darauf abgesehen von dem vorinstallierten Windows Vista nur Freeware-Programme zu betreiben (wenn auch nicht alles davon OpenSource ist; für Tipps für besseres oder zusätzliches wäre ich aber dankbar). Dies ist in den letzten Jahren wirklich möglich geworden, (fast) egal, welche Anwendungen man sucht. Klasse Sache.

Eine Auswahl dessen, was ich bisher installiert habe:

15.11.2008

Da oxidiere ich lieber

Früher trank man Orangesaft, oder meinetwegen Apfelsaft. Später trank man Multivitaminsaft. Heute trinkt man Antioxidantien oder Zink.

Geht's noch weniger sexy? Unhuld @ Gesundheitswahn und Amecke.

13.11.2008

Asia Filmfest 2008: Tokyo Gore Police

Ich hab' in den letzten Jahren einige sehr seltsame Filme gesehen, insbesondere - wenn auch nicht nur - aus Japan. Doch "Tokyo Gore Police" spielt fast in einer eigenen Liga. Kranker, kranker Kram - aber eben nicht nur blutiger (sehr blutiger) Splatter, sondern auch ätzende Satire (vgl. "Starship Troopers" und Co.) und vor voller überbordender - ich wiederhole mich - kranker Fantasie, die sich in bizarren, regelrecht surrealen Figuren und Szenen äußert, die zu beschreiben ich mir und Euch erspare: Diesen Film sollte man einfach sehen, am besten in gemütlicher Runde bei einem lustigen DVD-Abend.

09.11.2008

Asia Filmfest 2008: Chocolate

Auch wenn der Titel eher eine leicht melancholische Komödie erwarten lassen könnte: Wenn ein neuer Film von Prachya Pinkaew und Panna Rittikrai, den Entdeckern und Förderern von Tony Jaa und Machern von "Ong-Bak" sowie "Tom Yum Goong" ansteht, weiss man eigentlich im Voraus, worauf man sich einlässt, und so kommt es auch.

Wie "Tom Yum Goong" im Wesentlichen die gleiche Geschichte erzählt wie "Ong-Bak", so macht dies auch "Chocolate" (Suppe, Schokolade, komisch), nur dass diesmal nicht Tony Jaa auf akrobatische Art und Weise Bösewichte verhaut und deren Knochen bricht, sondern mit Jeeja Yanin (eigentlich heisst sie Nicharee Vismistananda...) eine zierliche junge Dame. Prachya Pinkaew selber dürfte dies durchaus bewusst sein: Nicht umsonst lernt seine Hauptfigur u.a. dadurch Martial Arts, dass sie sich "Ong-Bak" und "Tom Yum Goong" auf Video anschaut...

07.11.2008

Exoten-TV (Teil 21: Fringe)

"Fringe", die neue Serie von Lost-Miterfinder J.J. Abrams hatte ich bereits erwähnt. Inzwischen sind die ersten paar Folgen gelaufen und im Vergleich zur Pilotfolge ist die Serie zwar marginal interessanter geworden (es wird einiges an möglicherweise spannenden längerfristigen Entwicklungen angedeutet), wenn sie auch bei weitem nicht das gleiche Suchtpotential wie "Lost" entwickelt.

Spaßig an "Fringe" ist vor allem, wie die aus hunderten mehr oder schlechten Science-Fiction-Filmen bekannte Standardfigur des "Mad Scientist" von den Füßen auf dem Kopf gestellt wird.