Konserve

05.09.2005

Niederlage

Wenn nicht der kleine Hunger, sondern die große Gier kommt, hilft nur die Brotdose: die durchaus treffend benamste Audio Lunchbox. Akustische Instant-Befriedigung durch DRM-freie Audio-Downloads von Independant-Künstlern, legal und schmerzfrei. Dort findet sich eben auch das bisher einzige Tonträger-Lebenszeichen (neben einigen Sampler-Beiträgen) eines weiteren in der langsam, aber stetig wachsenden Reihe von mir bekannten Bass-Schlagzeug-Duos, Touchdown aus New York (Lightning Bolt finden sich ebenfalls mit zwei Alben dort).

16.08.2005

Geschmack: nicht garantiert

Sicher, man kann den poetischsten Liebesbrief aller Zeiten auch mit einem Kuli auf die Rückseite eines Kassenzettels schmieren. Aber macht es nicht mehr her, ihn mit einem schweren Füllfederhalter auf handgeschöpftes Büttenpapier zu kalligraphieren?

11.08.2005

Quallen, zitter-kontrolliert, blinken heftig


10.08.2005

Manga meets Magma, die Auflösung

Nach langer Suche habe ich inzwischen die fehlenden beiden "Five Star Stories"-Alben zu einem annehmbaren, wenn auch nicht - meine mir selbst gemachte Vorgabe - wirklich vernünftigen Preis auftreiben können. Und tatsächlich: das 1990er Album enthält durchaus interessante, wirklich zeuhlartige Musik: grollender Bass, düstere Grundstimmung, teilweise fast RIO-artige schräge Harmonien.

03.08.2005

Mellotron mal anders, Nachtrag: Litmus

Hier bezieht sich das "mal anders" aus dem Titel des Eintrags wohl nicht hauptsächlich darauf, dass das Mellotron im Spacerock nicht weit verbreitet ist, sondern darauf, dass meine Erfahrungen mit dem Genre bisher überschaubar waren. Aber wenn alle Bands aus diesem Bereich mit soviel roher, ungezügelter Kraft, soviel Schwang und Schwung zugange wären, wäre dies vielleicht anders.

10.07.2005

Produzentenalben

Ich glaube, irgendwann in den 70er Jahren kam im Laufe von Platten wie Alan Parsons "Tales of Mystery and Imagination" der Begriff "Produzentenalbum" auf, also eine Platte, die nicht von einer Band oder einem instrumentenspielenden/singenden Künstler geprägt ist, sondern vom Produzenten, der die Musiker und die Kompositionen auswählt bzw. dirigiert, die Arrangements bestimmt und den Sound prägt.

05.07.2005

Alben, die kaum jemand kennt, Teil 4: Mike Westbrook Orchestra - The Cortège

Nun gut, die Überschrift ist in diesem Fall noch falscher (kann man "falsch" eigentlich steigern?) als sonst, schließlich hat Mike Westbrook in Jazzkreisen durchaus einen Namen im Laufe einer langen Karriere aufgebaut. Aber dieses Album müsste auch in Proggerkreisen weiter bekannt sein, als es zu sein scheint, schließlich - meiner bescheidenen blahblubuswusfwieimmer - handelt es sich um eine hervorragende "Jazz für Progger"-Platte.

Warum?

02.07.2005

Polnische Eidechsen, Teil 2: originell ist nicht immer gleich gut

Es gibt Musikhörer, die ständig auf der Suche nach Neuem, bisher Ungehörtem sind. Ebenso gibt es solche, die sich in ihren gewohnten Bereichen wohl fühlen und nach Ähnlichem lechzen. Ich bilde mir ein, irgendwo dazwischen zu sitzen, vielleicht sogar mit Hang zum Traditionalismus.

23.06.2005

Analog-ie


On the upcoming album he's using a Hammond C3 with Leslie 122 & 145, Minimoog model D, Mellotron M400 S, Hohner Clavinet D6, Rhodes Mark II Stage Piano, Arp Pro Soloist, Arp Axxe, Solina String Ensemble, Logan String Melody, Stylophone, Kawai organ, Roland Space Echo RE-150, Sound Workshop Spring Reverb, MXR Distortion +, Ibanez Flanger Fl-305, Vox wah-wah. Fender Twin Reverb amplification. Also borrowing a Wurlitzer A200, Reed organ, Zuckermann Harpsichord and a Petrof Grand Piano.

08.06.2005

Mellotron mal anders

Majestätische Streicherflächen und bombastisches Chorwabern: Daran denkt man als Progfreund wohl zuerst, wenn das mystische Mellotron erwähnt wird.

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