<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <title>progblog.de</title>
  <subtitle>Sonst nix. Naja. Doch.</subtitle>
  <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de"/>
  <link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.progblog.de/feeds/atom10.xml"/>
  <id>http://www.progblog.de/feeds/atom10.xml</id>
  <updated>2008-11-30T16:26:55+01:00</updated>
  <entry>
    <title>3. Freakparade, Theater Bockshorn, Würzburg, 01.-02.11.2008</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/3.-freakparade-theater-bockshorn-wuerzburg-01.-02.11.2008" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/3.-freakparade-theater-bockshorn-wuerzburg-01.-02.11.2008</id>
    <published>2009-02-08T13:36:35+01:00</published>
    <updated>2009-02-10T17:04:56+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Konzerte" />
    <category term="Eclipsed" />
    <category term="Festival" />
    <category term="FreakParade" />
    <category term="Freakshow" />
    <category term="Presse" />
    <category term="[progrock-dt]" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Ich bin immer noch einen Eintrag zur letzten FreakParade schuldig, fürchte ich. Jetzt gibt's schon mal meinen Konzertbericht für's Eclipsed (im Eclipsed sind Konzertberichte im Präsens verfasst. Liest sich seltsam, sorry:</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Ich bin immer noch einen Eintrag zur letzten FreakParade schuldig, fürchte ich. Jetzt gibt's schon mal meinen Konzertbericht für's Eclipsed (im Eclipsed sind Konzertberichte im Präsens verfasst. Liest sich seltsam, sorry:</p>

<p>Im Gegensatz - leider - zu vielen weiteren Veranstaltungen der
Initiative Freakshow ist am ersten Tag 3. Freakparade das Würzburger
Bockshorn Theater mit etwa 250 Zuhörern ordentlich gefüllt, wenn auch
das in Zusammenarbeit mit der Mailingliste [progrock-dt] organisierte
Festival lange nicht ausverkauft ist. Angesichts - vor allem
finanziell - leidvoller Erfahrungen in den letzten Jahren ist die
Besucherzahl anscheinend selbst für die Veranstalter unerwartet hoch:
Bereits kurz nach 20 Uhr geht das Bier aus. Für Nachschub ist aber
schnell gesorgt, und niemand muss zu lange dursten. Der
vergleichsweise gute Besuch dürfte vor allem an einem der seltenen
Deutschland-Konzerte der französischen Kultband Magma liegen, aber
schon am Samstagnachmittag gibt es hervorragende Musik von weniger
bekannten Gruppen.</p>

<p>Den Anfang macht die junge deutsche Jazzcombo Art Zentral, deren
teilweise komplex durchkomponierte, teilweise freie Musik besonders
durch den gleichermaßen ungewöhnlichen wie hervorragenden Gesang von
Peggy Herzog aus der Masse der Jazzbands heraussticht. Das Publikum
ist jedenfalls begeistert und fordert mehrere Zugaben. Das nächste
Highlight folgt auf dem Fuß: Die belgische Kammerrock-Formation Aranis
überzeugt unter der Leitung ihres Kontrabassisten Joris Vanvickenroye
mit intensiver &quot;moderner Klassik, die rockt&quot; (trotz des Verzichts auf
Schlaginstrumente) und lässt so Erinnerungen an den Auftritt von
Univers Zero vor vier Jahren an gleicher Stelle wach werden. Gegenüber
Art Zentral und Aranis fallen die darauf folgenden Thieves' Kitchen
leider etwas ab: Man merkt der Band deutlich mangelnde Live-Erfahrung
an, und auch das ungelenke Schlagzeug-Spiel - ausgerechnet des
Bandgründers Mark Robotham - trägt dazu bei, dass ihr Mix aus
komplexem RetroProg und Jazzrock nicht zündet. Aber dies ist schnell
vergessen: Den krönenden Abschluss des ersten Tages bieten
anschließend Magma bei ihrem vierten Gastspiel in Würzburg (diesmal
aber in teilweise neuer Besetzung). Magma eröffnen ihr Konzert mit
einer ungewohnt massiven, fast rockigen Version ihres Klassikers
Köhntarkösz, anschließend zelebrieren sie fast eine Stunde lang das
mitreißende, hypnotische Emëhntëht-Rê, eine eigentlich ältere
Komposition, die Bandleader Christian Vander in den letzten Monaten
durch neu hinzugekommene Teile immer weiter ausgebaut hat, so dass
selbst die eigens angereisten altgedienten Fans der Gruppe einiges
neues Material zu hören bekommen. Das Publikum feiert die französische
Gruppe jedenfalls.</p>

<p>Das Sonntagsprogramm - vor etwas weniger Publikum, da die meisten
Magma-Fans wohl nur für den Samstag vor Ort waren - eröffnet One Shot,
eine französische Fusion-Band, die zu drei Vierteln aus aktuellen und
ehemaligen Magma-Mitgliedern besteht und rockigen, elektrifizierten
Jazz spielt, der den Einfluss der Muttergruppe erahnen lässt, aber
deren Sound nicht kopiert, sondern nur ins Jazz-Umfeld transformiert.
Danach entern - nicht nur redensartlich: schließlich ist ihr Gitarrist
ein Pirat - Sebkha-Chott aus Frankreich die Bühne, eine französische
Band, deren Konzerte man sehr unzureichend &quot;dadaistisches
Musiktheater&quot; nennen könnte: Bizarre Verkleidungen, viel absurde
Aktion auf der Bühne und ein aberwitziger musikalischer Mix aus Metal,
Funk und Folklore. Dieses Jahr springt aber im Gegensatz zu ihrem
unvergesslichen Auftritt beim Freakshow-Festival 2007 der Funke nicht
recht über, vor allem bedingt durch den leider miserablen Sound, aber
auch durch das ungünstige Umfeld: Sebkha-Chott und ein bestuhlter Saal
passen nicht zusammen. Besser, wenn auch noch nicht optimal, ist der
Sound anschließend bei den Kanadiern Unexpect, die in üppiger
Besetzung (neben Gesang, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug auch
Violine und Keyboard) einen herausragenden Auftritt abliefern: Mit
erstaunlicher Präzision und Routine zaubert die junge Band einen
technisch überaus anspruchsvollen Mix aus Black Metal, Avantgarde,
Technical Metal und Gothic hervor und vergisst dabei auch die
Bühnenshow nicht. Beeindruckend, und zweifellos ein weiteres
Festival-Highlight - auch wenn im Vergleich zu Unexpects letztem
Studio-Album &quot;In A Flesh Aquarium&quot; manche musikalische Verrücktheit
und auch viele Arrangement-Subtilitäten im heftigen Live-Gewitter
untergehen.</p>

<p>Sieben Band an zwei Tagen, und darunter keine zwei Gruppen, die gleich
klingen, ja nur im gleichen Genre zuhause sind: Einen solchen
geballten Stilmix jenseits des Mainstreams findet man nicht oft vor.
Freakshow-Veranstaltungen sind immer wieder eine Reise nach Würzburg
wert.</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Erstaunlich</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/erstaunlich" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/erstaunlich</id>
    <published>2009-02-04T10:11:37+01:00</published>
    <updated>2009-02-04T10:11:37+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Der ganze Rest" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Das ganze Bohei rund um die Rehabilitierung von Pius-Bruder Williamson ist erstaunlich. Wundert sich wirklich jemand darüber, dass man gleichzeitig strenggläubiger katholischer Bischof und unbelehrbarer antisemitischer Ignorant sein kann? </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Das ganze Bohei rund um die Rehabilitierung von Pius-Bruder Williamson ist erstaunlich. Wundert sich wirklich jemand darüber, dass man gleichzeitig strenggläubiger katholischer Bischof und unbelehrbarer antisemitischer Ignorant sein kann? </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>&quot;SEO wird Chefsache&quot;</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/seo-wird-chefsache" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/seo-wird-chefsache</id>
    <published>2009-01-20T16:49:04+01:00</published>
    <updated>2009-01-20T16:49:04+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Digitale Welt" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&quot;Suchmaschinenoptimierung wird in diesem Jahr Chefsache&quot;, <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Praxistipps/SEO-Grundlagen-Die-optimierte-Suche-Teil-1">meint die Internet World Business</a>. Mag sein.</p><p>Nur eine Sache wird bei SEO immer wieder und immer wieder vergessen: Die sorgfältigste Suchmaschinenoptimierung ist unnütz, wenn die Inhalte der Website niemanden interessieren.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>&quot;Suchmaschinenoptimierung wird in diesem Jahr Chefsache&quot;, <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Praxistipps/SEO-Grundlagen-Die-optimierte-Suche-Teil-1">meint die Internet World Business</a>. Mag sein.</p><p>Nur eine Sache wird bei SEO immer wieder und immer wieder vergessen: Die sorgfältigste Suchmaschinenoptimierung ist unnütz, wenn die Inhalte der Website niemanden interessieren.</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Test, 1, 2</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/test-1-2" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/test-1-2</id>
    <published>2009-01-14T14:21:35+01:00</published>
    <updated>2009-01-14T14:21:55+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Digitale Welt" />
    <category term="Twitter" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Theoretisch sollten ab sofort alle ProgBlog-Einträge automatisch auch auf meinem <a href="http://twitter.com/ugerhard">Twitter-Account</a> angekündigt werden. </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Theoretisch sollten ab sofort alle ProgBlog-Einträge automatisch auch auf meinem <a href="http://twitter.com/ugerhard">Twitter-Account</a> angekündigt werden. </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Hinterbrühl</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/galerien/hinterbruehl" />
    <id>http://www.progblog.de/galerien/hinterbruehl</id>
    <published>2009-01-11T16:42:17+01:00</published>
    <updated>2009-01-11T16:46:39+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Der ganze Rest" />
    <category term="München" />
    <category term="Photos" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>In München liegt zwar - im Gegensatz zum Rest der Republik - kaum Schnee. Kalt ist es aber trotzdem, kalt genug, dass im &quot;Naherholungsgebiet Hinterbrühl&quot; in Thalkirchen Massen die Festigkeit des Eises auf den dortigen Seen testen. </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>In München liegt zwar - im Gegensatz zum Rest der Republik - kaum Schnee. Kalt ist es aber trotzdem, kalt genug, dass im &quot;Naherholungsgebiet Hinterbrühl&quot; in Thalkirchen Massen die Festigkeit des Eises auf den dortigen Seen testen. </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Ein Sack Reis ist umgefallen</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/ein-sack-reis-ist-umgefallen" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/ein-sack-reis-ist-umgefallen</id>
    <published>2009-01-09T07:56:55+01:00</published>
    <updated>2009-01-09T07:57:18+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Prog&#039;n&#039;Roll" />
    <category term="Krautrock" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&quot;Florian Schneider verlässt Kraftwerk&quot;. </p><p>Abgesehen davon, dass Kraftwerk schon Ewigkeiten musikalisch nur noch historisch relevant sind und sowieso nur alle Jubeljahrzehnte eine neue Platte veröffentlichen, hat die Band seit Mitte der Siebziger so konsequent daran gearbeitet, den einzelnen Musiker hinter dem Roboter-Image zu verstecken, dass es von vorneherein wurscht wäre, wer genau sich hinter dem Namen Kraftwerk verbirgt, falls man sich - s.o. - denn noch dafür interessierte. </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>&quot;Florian Schneider verlässt Kraftwerk&quot;. </p><p>Abgesehen davon, dass Kraftwerk schon Ewigkeiten musikalisch nur noch historisch relevant sind und sowieso nur alle Jubeljahrzehnte eine neue Platte veröffentlichen, hat die Band seit Mitte der Siebziger so konsequent daran gearbeitet, den einzelnen Musiker hinter dem Roboter-Image zu verstecken, dass es von vorneherein wurscht wäre, wer genau sich hinter dem Namen Kraftwerk verbirgt, falls man sich - s.o. - denn noch dafür interessierte. </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der neunte Planet 2.0</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/der-neunte-planet-2.0" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/der-neunte-planet-2.0</id>
    <published>2009-01-01T18:24:00+01:00</published>
    <updated>2009-01-01T18:24:00+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Digitale Welt" />
    <category term="Leinwand" />
    <category term="Drupal" />
    <category term="SciFi" />
    <category term="Websites" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p><a href="http://www.planet-9.de/"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb200x200/Bilder/Screenshots/planet-9.de.jpg" alt="www.planet-9.de" title="www.planet-9.de"  id="image_thumb200x200_82" class="asset-align-right" /></a>Eigentlich sollte es nur ein Update von <a href="http://drupal.org">Drupal</a> 5 auf (<a href="http://acquia.com">Acquia</a>) Drupal 6 werden. Daraus wurde doch ein mittlerer Relaunch, der mich fast die gesamten Feiertagszeit über beschäftigt hat: <a href="http://www.planet-9.de/">Der neunte Planet</a>,
meine SciFi-Film-Rezensionsseite hat neben einem verbesserteren,
luftigeren und übersichtlicheren Aussehen (u.A. mit größeren Bildern)
auch einige Funktionalitätsverbesserungen bekommen.</p><p>Mehr zum technischen Teil des Relaunchs kann man auf dem neunten Planeten <a href="http://www.planet-9.de/ueber-den-neunten-planeten-20">nachlesen</a>, alles weitere neue ebenfalls dort entdecken:</p><p><a href="http://www.planet-9.de/">www.planet-9.de</a> </p><p style="margin-right: 157px">P.S.
Übrigens war dieses kleinere Drupal-6-Projekt auch eine Art Fingerübung
für eine größere Drupal-6-Website, die dieses Jahr ansteht. Mehr
darüber zu gegebener Zeit. </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><a href="http://www.planet-9.de/"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb200x200/Bilder/Screenshots/planet-9.de.jpg" alt="www.planet-9.de" title="www.planet-9.de"  id="image_thumb200x200_82" class="asset-align-right" /></a>Eigentlich sollte es nur ein Update von <a href="http://drupal.org">Drupal</a> 5 auf (<a href="http://acquia.com">Acquia</a>) Drupal 6 werden. Daraus wurde doch ein mittlerer Relaunch, der mich fast die gesamten Feiertagszeit über beschäftigt hat: <a href="http://www.planet-9.de/">Der neunte Planet</a>,
meine SciFi-Film-Rezensionsseite hat neben einem verbesserteren,
luftigeren und übersichtlicheren Aussehen (u.A. mit größeren Bildern)
auch einige Funktionalitätsverbesserungen bekommen.</p><p>Mehr zum technischen Teil des Relaunchs kann man auf dem neunten Planeten <a href="http://www.planet-9.de/ueber-den-neunten-planeten-20">nachlesen</a>, alles weitere neue ebenfalls dort entdecken:</p><p><a href="http://www.planet-9.de/">www.planet-9.de</a> </p><p style="margin-right: 157px">P.S.
Übrigens war dieses kleinere Drupal-6-Projekt auch eine Art Fingerübung
für eine größere Drupal-6-Website, die dieses Jahr ansteht. Mehr
darüber zu gegebener Zeit. </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Weihnachten kann kommen, Teil x</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/weihnachten-kann-kommen-teil-x" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/weihnachten-kann-kommen-teil-x</id>
    <published>2008-12-21T19:44:34+01:00</published>
    <updated>2008-12-21T19:46:11+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Hm. Lecker?" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p style="text-align: center"><span class="asset-assetimagecachelightbox-thumb500px asset-align-center"><a href="/files/Bilder/Photos/pralinen.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb500px/Bilder/Photos/pralinen.jpg" alt="" title=""  class="imagecache imagecache-thumb500px" /></a></span></p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p style="text-align: center"><span class="asset-assetimagecachelightbox-thumb500px asset-align-center"><a href="/files/Bilder/Photos/pralinen.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb500px/Bilder/Photos/pralinen.jpg" alt="" title=""  class="imagecache imagecache-thumb500px" /></a></span></p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Verschleppung</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/verschleppung" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/verschleppung</id>
    <published>2008-12-19T21:43:46+01:00</published>
    <updated>2008-12-19T21:44:25+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Der ganze Rest" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&quot;Es gibt immer was zu tun&quot;, verkündet die Werbung - und hat Recht. Nur ob das, was es zu tun gibt, auch das ist, was getun werden muss, ist nicht klar. Seit vor allem das Internet mit all seinen Diensten, aber auch andere Medien unzählige Möglichkeiten der Ablenkung anbieten, ist das Wort &quot;Procrastination&quot; zu einem Modebegriff geworden. &quot;Procrastination&quot; bedeutet &quot;Verschleppung&quot; und meint das ständige Aufschieben des Erledigens (vermeintlich) wichtiger Aufgaben zugunsten des Erledigens (vermeintlich) unwichtigerer.</p><p>Inzwischen hat man daraus sogar eine <a href="http://www.structuredprocrastination.com/">strukturierte Arbeitsmethode</a> zu machen versucht. Das mag funktionieren. Eines habe ich aber auf jeden Fall festgestellt: Procrastination kann helfen, wichtige Entscheidungen richtiger zu treffen. Eine größere Aufgabe schob ich geraume Zeit vor mir her, hatte zwar einen Plan, aber keinen hinreichenden Antrieb, diesen durchzuführen - und eben auch immer etwas anderes zu tun.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>&quot;Es gibt immer was zu tun&quot;, verkündet die Werbung - und hat Recht. Nur ob das, was es zu tun gibt, auch das ist, was getun werden muss, ist nicht klar. Seit vor allem das Internet mit all seinen Diensten, aber auch andere Medien unzählige Möglichkeiten der Ablenkung anbieten, ist das Wort &quot;Procrastination&quot; zu einem Modebegriff geworden. &quot;Procrastination&quot; bedeutet &quot;Verschleppung&quot; und meint das ständige Aufschieben des Erledigens (vermeintlich) wichtiger Aufgaben zugunsten des Erledigens (vermeintlich) unwichtigerer.</p><p>Inzwischen hat man daraus sogar eine <a href="http://www.structuredprocrastination.com/">strukturierte Arbeitsmethode</a> zu machen versucht. Das mag funktionieren. Eines habe ich aber auf jeden Fall festgestellt: Procrastination kann helfen, wichtige Entscheidungen richtiger zu treffen. Eine größere Aufgabe schob ich geraume Zeit vor mir her, hatte zwar einen Plan, aber keinen hinreichenden Antrieb, diesen durchzuführen - und eben auch immer etwas anderes zu tun.</p><p>Vielleicht war die Verschleppung meinerseits eine unbewusste Auswirkung der Tatsache, dass mein Plan nicht unbedingt der beste war. In einem Heureka-Moment wurde mir dies diese Woche nämlich klar, zusammen mit einem besseren Plan.</p><p>Ich reime mir dies so zusammen: Durch die Procrastination konnte das entsprechende Thema wochenlang in meinem Hinterkopf vor sich hinköcheln und langsam aber sicher verarbeitet werden. Zusammen mit den Rahmenbedingungen, die sich in dieser Zeit in vieler Hinsicht veränderten und vor allem auch in eine bestimmte Richtung verbesserten, war die so gereifte Entscheidung im Nachhinein unvermeidlich, aber eben erst zum jetzigen Zeitpunkt. Aber vorher hätte ich sie in dieser Form kaum treffen können.</p><p>Kann man einen solchen Prozess erzwingen? Ich glaube nicht. Deshalb gilt im Allgemein immer noch: &quot;Was Du heute kannst besorgen...&quot; Trotzdem habe ich jetzt lieber diesen Blog-Eintrag geschrieben, als meine letzten Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. Die verschiebe ich lieber mal auf morgen. Vielleicht bekomme ich ja noch eine bessere Idee... </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Nicht verlegen</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/nicht-verlegen" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/nicht-verlegen</id>
    <published>2008-12-17T19:06:11+01:00</published>
    <updated>2008-12-17T19:08:48+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Digitale Welt" />
    <category term="Drupal" />
    <category term="Websites" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p><a href="http://www.spotlight-verlag.de/"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb200x200/Bilder/Screenshots/spotlight-verlag.de.jpg" alt="spotlight-verlag.de" title="spotlight-verlag.de"  id="image_thumb200x200_80" class="asset-align-right" /></a>Das nächste meiner größeren Drupal-Projekte ist heute online gegangen: Die neue &quot;Corporate Website&quot; des Spotlight Verlags. Erstaunlich (naja, eigentlich nicht so sehr), wieviel ich immer noch bei jedem neuen Projekt dazu lerne...</p><p><a href="http://www.spotlight-verlag.de/">www.spotlight-verlag.de</a></p><p>P.S. <a href="http://twitter.com/dasbosen">dasbosen</a> ging letzte Woche ebenfalls mit einem großen Drupal-Projekt des Verlags online: <a href="http://www.dalango.de/">dalango.de</a>. Glückwunsch!</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p><a href="http://www.spotlight-verlag.de/"><img src="http://www.progblog.de/files/imagecache/thumb200x200/Bilder/Screenshots/spotlight-verlag.de.jpg" alt="spotlight-verlag.de" title="spotlight-verlag.de"  id="image_thumb200x200_80" class="asset-align-right" /></a>Das nächste meiner größeren Drupal-Projekte ist heute online gegangen: Die neue &quot;Corporate Website&quot; des Spotlight Verlags. Erstaunlich (naja, eigentlich nicht so sehr), wieviel ich immer noch bei jedem neuen Projekt dazu lerne...</p><p><a href="http://www.spotlight-verlag.de/">www.spotlight-verlag.de</a></p><p>P.S. <a href="http://twitter.com/dasbosen">dasbosen</a> ging letzte Woche ebenfalls mit einem großen Drupal-Projekt des Verlags online: <a href="http://www.dalango.de/">dalango.de</a>. Glückwunsch!</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Weniger ist mehr, Teil 2. Oder doch nicht?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/weniger-ist-mehr-teil-2" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/weniger-ist-mehr-teil-2</id>
    <published>2008-12-16T07:50:20+01:00</published>
    <updated>2008-12-16T07:50:20+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Lesestoff" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Auch wenn der Gitarrenweise Jan Zehrfeld <a href="/archiv/freakshow-artrock-festival-akw-wuerzburg-293072006">zu sagen pflegt</a>, dass manchmal mehr mehr ist, ist manchmal mehr eben doch weniger. Zum Beispiel:</p><p>In dem aktuell anläßlich des Erscheinens der deutschen Übersetzung von deutschen Feuilletonisten hochgelobten Buch &quot;The Meaning of Life&quot; von Terry Eagleton kann man gegen Ende der Einleitung lesen: &quot;I can at least claim to have written one of the very few meaning-of-life books which does not recount the story of Bertrand Russell and the taxi driver.&quot;</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Auch wenn der Gitarrenweise Jan Zehrfeld <a href="/archiv/freakshow-artrock-festival-akw-wuerzburg-293072006">zu sagen pflegt</a>, dass manchmal mehr mehr ist, ist manchmal mehr eben doch weniger. Zum Beispiel:</p><p>In dem aktuell anläßlich des Erscheinens der deutschen Übersetzung von deutschen Feuilletonisten hochgelobten Buch &quot;The Meaning of Life&quot; von Terry Eagleton kann man gegen Ende der Einleitung lesen: &quot;I can at least claim to have written one of the very few meaning-of-life books which does not recount the story of Bertrand Russell and the taxi driver.&quot; </p><p>In der deutschen Ausgabe ist dieser Satz - im Gegensatz zur englischen Taschenbuchausgabe der Oxford University Press - mit einer Fußnote versehen, in der eben genau die Geschichte von Bertrand Russell und dem Taxifahrer erzählt wird. Dadurch wird der oben zitierte Satz in der deutschen Ausgabe natürlich ad absurdum geführt. Böser Übersetzer?</p><p>Ich bin aber zum einen nicht sicher, ob die Fußnote nicht Teil der gebundenen englischen Ausgabe ist und nur im Rahmen der &quot;A Very Short Introduction&quot;-Reihe weggelassen wurde, zum anderen ließe sich durch die Hinzugabe der Fußnote der Satz als reine Ironie lesen, was durchaus zu Eagletons unprätentiöser, amüsanter Schreibweise passen würde.</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Das Web als Betriebssystem?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/das-web-als-betriebssystem" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/das-web-als-betriebssystem</id>
    <published>2008-12-11T10:12:41+01:00</published>
    <updated>2008-12-12T10:48:55+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Digitale Welt" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Hmhm. <a href="http://twitter.com/logos2207/status/1050895882">Netbooks</a> <a href="http://www.uergsel.de/index.php?/archives/757-AA1.html">allenthalben</a> um mich herum. Ich bin ja selber ein exzessiver Nutzer von Online-Diensten aller Art: Ich lese E-Mails und Feeds nur noch online, ich nutze immer wieder auch Google Docs zum zentralen Speichern und Bearbeiten von Texten, ich habe Bookmarks bei delicious.com hinterlegt und mache vermutlich noch einiges mehr via WWW, was mir gerade nicht einfallen mag.</p><p>Trotzdem stehe ich dem Trend zu kleineren Netzrechnern sanft skeptisch entgegen.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Hmhm. <a href="http://twitter.com/logos2207/status/1050895882">Netbooks</a> <a href="http://www.uergsel.de/index.php?/archives/757-AA1.html">allenthalben</a> um mich herum. Ich bin ja selber ein exzessiver Nutzer von Online-Diensten aller Art: Ich lese E-Mails und Feeds nur noch online, ich nutze immer wieder auch Google Docs zum zentralen Speichern und Bearbeiten von Texten, ich habe Bookmarks bei delicious.com hinterlegt und mache vermutlich noch einiges mehr via WWW, was mir gerade nicht einfallen mag.</p><p>Trotzdem stehe ich dem Trend zu kleineren Netzrechnern sanft skeptisch entgegen. Denn Online-Anwendungen tappen inzwischen in ähnliche Fallen, wie es immer aufgeblähtere Desktop-Software tat: Durch immer raffiniertere Oberflächen, die natürlich wesentlich via JavaScript (mit AJAX/AHAH) realisiert werden, wird dem Browser und damit dem Client-Rechner soviel Rechenleistung und Speicher abverlangt, dass mir scheint, dass das Argument vom Server, der die eigentliche Arbeit mache, nur noch bedingt ziehen kann. </p><p>Die Frage ist daher, wie sehr kleine, eben wegen dieses Arguments nicht so leistungsfähige Rechner mit diesen ständig steigenden Anforderungen auf Dauer zurecht kommen.</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>1. Metal Jazz Fest, Metropolis, München, 30.11.2008</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/1.-metal-jazz-fest-metropolis-muenchen-30.11.2008" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/1.-metal-jazz-fest-metropolis-muenchen-30.11.2008</id>
    <published>2008-12-07T16:52:20+01:00</published>
    <updated>2008-12-07T16:52:20+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Konzerte" />
    <category term="Jazzrock" />
    <category term="ProgMetal" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&quot;Freier Eintritt für Frauen&quot;: Eine hübsche Idee für das &quot;<a href="http://www.myspace.com/metaljazzfest">1. Metal Jazz Fest</a>&quot; mit der <a href="http://www.christian-schwarzbach.de/">Christian Schwarzbach Band</a>, <a href="http://www.7for4.de/">7for4</a> und <a href="http://www.panzerballett.de/">Panzerballett</a>. Nur gebracht hat sie nichts, jedenfalls nicht sichtlich: Die Frauenquote im Münchener Metropolis war meines Erachtens nicht wesentlich höher, als sie ohne dieses Gimmick gewesen wäre. Überhaupt war die Besucherzahl nicht sonderlich hoch: vielleicht um die 100 Freunde der krassen Musik waren erschienen, so dass das Metropolis zwar nicht leer, aber auch nicht sonderlich gefüllt wirkte.</p><p>Auch ich selbst war eher aus Solidarität mit den Machern dort, da ich sowohl 7fo4 als auch Panzerballett bereits mehrfach live gesehen hatte, und die zwei Stücke von Christian Schwarzbach auf der MySpace-Seite des Fests (mir) keinen Grund lieferten, wegen ihm zu kommen. Letztenendes hat sich der Besuch aber doch gelohnt, vor allem wegen des für mich großteils neuen Panzerballett-Programms (mehr dazu gleich).</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>&quot;Freier Eintritt für Frauen&quot;: Eine hübsche Idee für das &quot;<a href="http://www.myspace.com/metaljazzfest">1. Metal Jazz Fest</a>&quot; mit der <a href="http://www.christian-schwarzbach.de/">Christian Schwarzbach Band</a>, <a href="http://www.7for4.de/">7for4</a> und <a href="http://www.panzerballett.de/">Panzerballett</a>. Nur gebracht hat sie nichts, jedenfalls nicht sichtlich: Die Frauenquote im Münchener Metropolis war meines Erachtens nicht wesentlich höher, als sie ohne dieses Gimmick gewesen wäre. Überhaupt war die Besucherzahl nicht sonderlich hoch: vielleicht um die 100 Freunde der krassen Musik waren erschienen, so dass das Metropolis zwar nicht leer, aber auch nicht sonderlich gefüllt wirkte.</p><p>Auch ich selbst war eher aus Solidarität mit den Machern dort, da ich sowohl 7fo4 als auch Panzerballett bereits mehrfach live gesehen hatte, und die zwei Stücke von Christian Schwarzbach auf der MySpace-Seite des Fests (mir) keinen Grund lieferten, wegen ihm zu kommen. Letztenendes hat sich der Besuch aber doch gelohnt, vor allem wegen des für mich großteils neuen Panzerballett-Programms (mehr dazu gleich).</p><p>Wie erwartet war die Christian Schwarzbach Band musikalisch großteils mindestens uninteressant, sogar langweilig. Harmonisch und rhythmisch meist instrumentaler 08/15-Hardrock mit ein wenig Fusion-Einschlag, wozu Christian Schwarzbach zugegebenermaßen virtuos und professionell mit der Gitarre solierte, und zwar ständig. Die einzige Abwechslung zum quasi endlosen Gitarrensolieren war ein vereinzeltes hervorragendes Basssolo zwischendrin.</p><p>Zwar bestehen auch 7for4s Stücke zu großen Teilen aus Gitarren-Pyrotechnik, sich aber musikalisch doch meist spannenender und auch voneinander stärker verschieden, und obendrei ist Wolfgang Zenk ein technisch noch weit beeindruckenderer Gitarrist. Alllerdings boten 7for4 bei ihrem Auftritt gegenüber den drei oder vier früheren Gelegenheiten, bei denen sich sie bereits gesehen hatte, wenig neues was Sound oder Konzept angeht.</p><p>Ganz anders sah es bei Panzerballett aus. Zum einen spielte die Gruppe nur zwei Stücke, die ich überhaupt schon kannte (&quot;Friede, Freude, Fußball&quot; und &quot;Sepulturzeit&quot;), zum anderen ging es auch vom Sound her insgesamt deutlich abwechslungsreicher als bei früheren Panzerballett-Konzerten zu. Zum einen lag dies an gleich zwei Gästen (Andy Lind am Grollgesang, Conny Kreitmeier am Kreitmeiergesang), zum anderen am anscheinend gestiegenen Einfluss von Mitgitarrist Martin Mayrhofer: neben den üblichlichen Verkrassungen (sprich: Cover-Versionen, diesmal unter anderem das &quot;Simpsons Theme&quot; zum Einstieg, &quot;Ein bisschen Frieden&quot; und Rammsteins &quot;Mein Teil&quot;) gab es auch eine Andy-Lind-Komposition sowie eben ein neues Stück von Mayrhofer zu hören, außerdem ein langes Zappa-Medley mit Mayrhofer-Gesang, das Panzerballett wohl ursprünglich für ihren Auftritt bei der Zappanale 2008 vorbereitet hatten.</p><p>Daher hat sich der Besuch beim 1. Metal Jazz Fest (ob's auch ein 2. geben wird? Ich glaube es angesichts des nicht überragenden Zuschauerzuspruchs eher nicht) doch gelohnt, schließlich war auch der Eintrittspreis mit 20,- Euro für drei Bands sehr zivil.</p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Kunst imitiert Leben? Oder Leben imitiert Kunst?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/kunst-imitiert-leben-oder-leben-imitiert-kunst" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/kunst-imitiert-leben-oder-leben-imitiert-kunst</id>
    <published>2008-11-30T10:56:47+01:00</published>
    <updated>2008-11-30T10:57:53+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Der ganze Rest" />
    <category term="Mattscheibe" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Moment, <a href="http://www.spiegel.de/video/video-41423.html">das</a> war doch ein Nebenplot in einer &quot;Edel &amp; Starck&quot;-Folge. </p><p>Nachdem Richter Paul W. Sacco Strafe solcherart schon <a href="http://www.denverpost.com/lifestyles/ci_8824269">seit 1996</a> verhängt und Zeitungsgeschichten darüber <a href="http://nl.newsbank.com/nl-search/we/Archives?p_product=NewsLibrary&amp;p_multi=CSGB&amp;d_place=CSGB&amp;p_theme=newslibrary2&amp;p_action=search&amp;p_maxdocs=200&amp;p_topdoc=1&amp;p_text_direct-0=0F34B928C09EAAF1&amp;p_field_direct-0=document_id&amp;p_perpage=10&amp;p_sort=YMD_date:D&amp;s_trackval=GooglePM">seit 1998</a> erscheinen (mindestens; dies sind die frühesten, die ich auf die Schnelle finden konnte), wäre es durchaus möglich, dass sich Marc Terjung &amp; Co. davon inspieren ließen.</p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Moment, <a href="http://www.spiegel.de/video/video-41423.html">das</a> war doch ein Nebenplot in einer &quot;Edel &amp; Starck&quot;-Folge. </p><p>Nachdem Richter Paul W. Sacco Strafe solcherart schon <a href="http://www.denverpost.com/lifestyles/ci_8824269">seit 1996</a> verhängt und Zeitungsgeschichten darüber <a href="http://nl.newsbank.com/nl-search/we/Archives?p_product=NewsLibrary&amp;p_multi=CSGB&amp;d_place=CSGB&amp;p_theme=newslibrary2&amp;p_action=search&amp;p_maxdocs=200&amp;p_topdoc=1&amp;p_text_direct-0=0F34B928C09EAAF1&amp;p_field_direct-0=document_id&amp;p_perpage=10&amp;p_sort=YMD_date:D&amp;s_trackval=GooglePM">seit 1998</a> erscheinen (mindestens; dies sind die frühesten, die ich auf die Schnelle finden konnte), wäre es durchaus möglich, dass sich Marc Terjung &amp; Co. davon inspieren ließen.</p><p>Aufschlussreich an dieser Pseudo-Nachrichten-Fluse ist aber vielleicht vor allem, wie solche &quot;zeitlosen&quot;, leicht verdaulichen Boulevard-Geschichten von Nachrichtenagenturen und Nachrichtenmedien immer und immer wieder recycelt werden, auch in <a href="http://cbs4denver.com/local/music.fort.lupton.2.562040.html">kurzen</a> <a href="http://cbs4denver.com/local/Noise.Violators.Sentened.2.871985.html">Abständen</a>. </p>    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Death Sentence: Panda! &amp; Benno Bunny, Kafe Kult, München, 28.11.2008</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.progblog.de/archiv/death-sentence-panda-benno-bunny-kafe-kult-muenchen-28.11.2008" />
    <id>http://www.progblog.de/archiv/death-sentence-panda-benno-bunny-kafe-kult-muenchen-28.11.2008</id>
    <published>2008-11-29T20:02:25+01:00</published>
    <updated>2008-11-30T16:26:55+01:00</updated>
    <author>
      <name>Udo Gerhards</name>
    </author>
    <category term="Konzerte" />
    <category term="Avant" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>Reicht es, eine Schreibmaschine zu bedienen zu wissen, um schreiben zu können? Reicht es, Filter, Echos und andere Effekt-Geräte bedienen zu können, um Musik zu machen? </p>    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Reicht es, eine Schreibmaschine zu bedienen zu wissen, um schreiben zu können? Reicht es, Filter, Echos und andere Effekt-Geräte bedienen zu können, um Musik zu machen? </p><p>Wenn mir solche Fragen während eines Konzertes in den Sinn kommen, ist zwar nicht von vorneherein gegeben, dass dies nichts Gutes bedeutet, weist aber stark darauf hin. Der gestrige Auftritt des Elektronik-Duos <a href="http://www.myspace.com/koarrmusic">Benno Bunny</a> (Keys/Sequencer + vor allem Effekte, Gitarre + vor allem Effekte) bestand jedenfalls aus Geblubber, das durch Geblubber moduliert wurde, bis aus Geblubber endlich Geblubber wurde. Nichts gegen Geblubber, aber - na gut, doch was gegen Geblubber, jedenfalls gegen pures Geblubber. Denn auch improvisiertes Geblubber wie das von Benno Bunny (nebenbei: dass ich soviele &quot;blubbere&quot; hat durchaus illustrative Gründe) könnte Strukturen, sogar eine Dramaturgie haben. Nur eben &quot;könnte&quot; und leider nicht &quot;hatte&quot;.</p><p>Wenn 100 Affen 100 Milliarden Jahre auf 100 Schreibmaschinen herumhacken, verstecken sich im Ergebnis vielleicht auch die gesammelten Werke Shakespeares, aber der weit, weit, weit überwiegende Rest ist wirrer, sinnloser Zufallswust. Benno Bunny gestern abend waren jedenfalls kein Shakespeare.</p><p>Anschließend ging es strukturierter, aber sicherlich nicht weniger originell und wüst zu. Konzerte wie das von <a href="http://www.myspace.com/deathsentencepanda">Death Sentence: Panda!</a> sorgen jedenfalls dafür, dass ich dankbar dafür bin, dass es in München einen Laden wie das <a href="http://www.kafekult.de/">Kafe Kult</a> gibt.</p><p>Wo sonst kann man eine Band hören, in deren Stücken von ein bis zwei Minuten Länge eine elektronisch verfremdete - nämlich transponierte und übersteuerte - Klarinette die Rolle des Basses übernimmt, während dazu eine Sängerin koreanischer Abstammung im Befehlston Gesangsfetzen intoniert, wenn sie nicht gerade Glockenspiel oder Flöte spielt, während das verbleibende dritte Bandmitglied am wüsten Schlagzeug alles zusammenhält?</p><p> Natürlich läuft sich auch dieses minimalistische (jedenfalls was die Besetzung angeht) Konzept live nach ein paar Stücken tot. Doch gottseidank dauern die Auftritte im Kult selten jeweils länger als 45 Minuten, und vor allem: &quot;Death Sentence: Panda!&quot; rocken - trotz der bizarren Besetzung, und das übrigens nicht nur live, sondern auch auf ihrem Album &quot;Insects Awaken&quot;. </p>    ]]></content>
  </entry>
</feed>
