"Wichtig war er doch"
Auch wenn der so genannte Progressive Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger einem dreißig Jahre später vorkommt wie eine versunkene Welt - wichtig und einflussreich war er doch.
Holla. Und das aus der taz? Vielleicht wird es mit der in den letzten Jahren oft beschworenen Prog-Wiedergeburt im Mainstream, an die ich nie so recht glauben wollte, doch noch was, wenn sogar die Gralshüter der Gegenkultur anläßlich des Todes von Saxophonist Dick Heckstall-Smith von Colosseum den historischen Status (selbst, wenn man sich über dessen Bewertung streiten kann) der - zumindest oft als solche empfundene - Verkörperung der Annäherung der Rockmusik ans Bildungsbürgertum anzuerkennen beginnnen. (Dieser Satz ist ein bisschen lang geworden...)
Ich bin daher gespannt, wie das kommende Mars Volta-Album aufgenommen werden wird, das ambitionierter, schräger, ausufernder (inklusive einem 30-Minuten "Song"...) und von daher wohl noch kontroverser geraten ist, als es die Vorgänger-LP "De-loused in the comatorium" schon war, die selbst wiederum ein exzessives Konzeptalbum mit schon ellenlangen Stücken ist.
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