Unheimliche Begegnungen der dritten Art, fünfter Teil: Schwellenwert
Threshold sind nicht die proggigste aller proggigen Bands. Dennoch - als gestern bei Burger King im Tal im lokalen Burger-King-Videokanal plötzlich ein Video von Thresholds "Pilot in the Sky of Dreams" lief (dies die Quasi-Fortsetzung einer versandet geglaubten Reihe unheimlicher Begegnungen), war der musikalische Kontrast zum flankierenden Programm so groß, dass ich unwillkürlich aufmerkte und hinhörte, um rauszufinden, was denn da lief. Denn die Tempowechsel zwischen hymnisch und hardrockig, die (vergleichsweise) verspielten Strukturen des trotz gekürzter Fassung noch vielteiligen Stücks stachen einfach aus der Rock-a-Pap-Masse des sonstigen Programms in solchen Werbekanälen heraus.
Merke: Auch der geradlinigste, "poppigste" Prog kann für Otto-Normal-Verhältnisse etwas Besonderes sein.
Besser gefallen hat mir aber trotzdem der beatleske Powerpop der kanadischen Band Malajube gleich nach Threshold. So gut sogar, dass ich mir deren neuestes Album besorgen werde.
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