The Yesterday Machine
Die Geschichte von "The Yesterday Machine" klingt ein wenig nach einer, wie sie auch Ed Wood hätte schreiben können: Zwei Highschool-Teenies geraten nach einer Autopanne in die Fänge der irren Nazi-Wissenschaftlers Dr. Ernst von Hauser, der in der amerikanischen Pampa an einer Zeitmaschine arbeitet, die Hitler zurückbringen soll. Zur Hand gehen ihm dabei seine beiden grobschlächtigen SA-Schergen Wolf (natürlich) und Gerhard, vereiteln möchte dies ein lokaler Reporter und die lokale Polizei.
Wirklich Fair wäre der Vergleich mit Ed Wood allerdings nicht. Denn obschon "The Yesterday Machine" sichtlich sehr billig produziert wurde, so ist er doch handwerklich wesentlich sauberer gemacht als Ed Woods meiste Werke, und besitzt vor allem über die Früh-60er-Surf- und Beat-Musik sowie die Lakonie mancher Figuren eine seltsame, aber einnehmende Form von Coolness, die teilweise den amateurhaften Look, die hölzernen Schauspieler und vor allem die vollkommen wirre, unsinnige Pseudo-Wissenschaft hinter den Zeitreise-Experimenten vergessen lässt (die obendrein noch groß und breit vom augenrollenden Von Hauser "erklärt" wird).
Also, wie gesagt: Ein zwar billiger und leicht bizarrer, irgendwie dennoch und deshalb sympathischer und durchaus cooler kleiner Schwarzweiss-Film aus der dritten oder vierten Reihe.
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