That Fucking Tank (fast) & The Yellow Press, Kafé Kult, München, 26.4.2006
Wenn der einzige wirklich bleibende Eindruck eines Konzertes der ist, dass die Gruppe hübsch und expressiv rumhampeln konnte, war's musikalisch wohl nicht so ergiebig. Deshalb werde ich mir jetzt keine große Mühe geben und à la "punkig, aber kein Punk; rollig, aber kein Rock'n'Roll; Richard, aber nicht Gene Simmons; pilzig, aber kein Tofu" rumstammeln, was das einzige halbwegs Aussagekräftige ist, was mir gerade zu The Yellow Press einfällt, sondern einfach die Beschreibung der Veranstalter zitieren, die's wohl einigermaßen trifft: "no-waveiger DancePunk", was auch immer der Leser sich darunter vorstellen mag.
Besonders schade war aber, dass der eigentliche Grund unserer Anwesend, namentlich "That Fucking Tank" und damit die Erweiterung der Sammlung von Bass-Schlagzeug-Duos, wegen der Mumps-Erkrankung des Bassisten ausfallen musste. Als Ersatz gab es zwar ein improvisatorisches Duo des verbliebenen Schlagzeugers mit dem Gitarristen von "This aint Texas", aber außer vielen Echo-Effekten und kaum hörbaren Weinglas-Sounds nichts gewesen. Schade, ganz uneigentlich, denn die "That Fucking Tank" mit dem hübschen Titel "The Day of Death by Bono Adrenalin Shock" ist sehr anhörlich, und live hätte diese Musik sehr spaßig werden können. Mach was dran. Aber zur CD wahrscheinlich demnächst mehr in diesem Theater.
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