ProgParade 5, 30.10.2004, Leipzig
Sal und Thorsten nehmen mir größtenteils die Worte aus dem Mund: Leute, das war klasse!
Ich gebe zu: von der Musik habe ich an diesem Abend nicht viel mitbekommen. Denn ich war viel zu beschäftigt damit, mich mit den mehr als zahlreich angereisten [progrock-dt]-Nasen zu unterhalten. So viele Listen- und Chatteilnehmer auf einen Haufen habe ich wohl noch nie gesehen, und die vergangenen ProgParade-Termine und die letzten beiden Ausgaben des Freakshow Artrock Festivals hatten in dieser Hinsicht durchaus Maßstäbe gesetzt. Besonders schön war, so viele neue Gesichter endlich mit altbekannten - so kommt es mir zumindest vor - Namen und Chatnicks in Verbindung setzen zu können. Anreisewege von mehreren hundert Kilometern waren wohl eher die Regel als die Ausnahme, und einige unvermutete Überraschungsbesuche verliehen dem ganzen zusätzliche Würze.
Der Anker in Leipzig war jedenfalls an sich ein sehr gut geeigneter Veranstaltungsort, auch wenn der eigentliche Konzertraum vielleicht ein bisschen zu groß war, da verhältnismäßig wenig Einheimische den Weg zur ProgParade gefunden hatten: von den ca. 120 zahlenden Gästen waren sicherlich 50 p-dt-ler und Anhang (ja, das soll's geben). Sehr angenehm war aber, dass es ein abgetrenntes "Cafe" mit Theke sowie einen weiteren separaten Raum mit Sofa-Landschaft und Kickertisch gab, in denen sich abseits vom Trubel im Hauptraum klönen liess. Die Organisation klappte von kleineren Seltsamheiten in Sachen Ausschank und Einlass reibungslos.
Auch unsere Unterkunft passte zum ansonsten gelungenen Rahmen: das Camping/Motel Auensee lag in Fussreichweite vom Anker. Die Dreibett-Hütten waren zwar klein, aber sauber und beheizbar :-) und vor allem sehr, sehr günstig in der Anmietung. Auch das Frühstück im platzeigenen Restaurant war preiswert und ordentlich.
Ich würde ja gerne Negativa aufführen, aber ehrlich: mir fällt nichts ein. OK, die Rückfahrt zog sich unerklärlicherweise subjektiv deutlich länger hin als die Hinfahrt, aber dank netter Autogesellschaft, Burger Kings in Autobahnraststätten und Kaffee bei Barbarossa in Regensburg war auch das kein wirklicher Grund zum Jammern. Von mir aus kann die nächste ProgParade kommen, vielleicht dann in München?
Weitere aktuelle Beiträge
- 08.02.2009 - 13:36
- 04.02.2009 - 10:11
- 20.01.2009 - 16:49
- 14.01.2009 - 14:21
- 11.01.2009 - 16:42
Audio-Beiträge
- 24.11.2008
- 24.10.2008
- 23.07.2008
- 01.06.2008
- 08.04.2008
Bildergalerien
- 11.01.2009
- 12.11.2008
- 16.10.2008
- 30.09.2008
- 15.09.2008
Kommentare
Kommentar hinzufügen