18.08.2004

Nekropolis 23 "Vol. 2" wird

Gestern abend habe ich mit Ulrich "der mit dem Knackser tanzt" Miksa, auch bekannt als Der andere Uli, letzte Hand an die Tracks für das nächste Nekropolis 23-Album, "Vol.2", gelegt: danke Uli! Jetzt ist die musikalische Seite erstmal erledigt.

Tracklist mit Anmerkungen:

Die Stücke wurden zwischen November 2003 und März 2004 aufgenommen; die Titel stehen noch nicht fest. "Vol. 2" versammelt acht "kürzere" Songs. "Vol.3" ist auch schon zusammengestellt und wird wie "Vol. 1" aus fünf langen Nummern bestehen. Neben der Trio-Stammbesetzung sind auf beiden Alben Nummern in erweiterten Besetzungen enthalten.

Track 1 [12:28] mit Chris Karrer (Amon Düül II, Embryo), Violine

Zu Beginn ziemlich jazzrockig, mit Chris' Zigeuner-Freejazz-Violine. Gegen Ende wird's dann etwas spacerockiger, aber mit viel Swing, vorangetrieben von Holgers Beckenarbeit.

Track 2 [7:30]

Eine ruhige Nummer mit stimmungsvollem Gewaber, Peters effektverhangenem Delay-Bass und introvertierten Klavier-Passagen. Bei der Session sponn der CD-Rekorder. Eine sehr schöne ähnliche Improvisation mussten wir deshalb mittendrin abbrechen. Dies ist der zweite erneute Anlauf, bei dem versuchten, die Stimmung des ersten Ansatzes zu bewahren.

Track 3 [7:40] mit Rainer Lange (Trigon), Gitarre

Über messerscharfen Riffs von Peter und Rainer erstmal jede Menge mäanderndes Synthie-Gefriemel mit exzessivem Pitchbend-Einsatz. Nachdem der Keyboarder endlich Ruhe gibt, legt Rainer los.

Track 4 [5:57] mit Chris Karrer, Violine

Eine eher balladeske Nummer, die gegen Ende rund um Peters Bass-Flageolet-Figur etwas mehr Fahrt aufnimmt.

Track 5 [10:23]

Ein markantes Synthie-Bassriff dient als Grundlage dieser trancigen Nummer, die etwas behäbig beginnt, aber immer drängender und hypnotischer wird, während Peter sich am Lead-Bass austobt.

Track 6 [9:18]

Ein Stück mit grossem Dynamikunterschied: aus dem sehr verhaltenen, fast neuklassischen Anfang mit Mellotronstreicher-Sound entwickelt sich ein ekstatisch-infernalisches Getose mit viel Drive, bevor das Stück verhalten-bombastisch inklusive Keith-Emerson-Gedächtnis-Fanfare zu Ende geht.

Track 7 [14:51] mit Matthias Friedrich, Violine

Anfangs ein knochentrockener Rhythmus-Freakout von Peter und Holger, dann ein minimalistischer Mittelteil, schliesslich ein ziemlich schräg-abgefahrener Part mit Folk-Gefiedel von Matthias und ebenfalls ein ansatzweise bombastischen Schluss.

Track 8 [3:28]

Eine kleine, entspannt swingende Nummer als Abschluss.

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