03.08.2004

Nekropolis 23 Session mit Engelbert van Loock

Es war wieder Unruhe in der Totenstadt. Nicht genug, daß Peter mir Zombie-Streifen in der "Blut-Edition" (Klappentext: "Vorsicht, Rutschgefahr!") andreht, nein, den passenden Soundtrack dazu müssen wir auch noch selbst machen...

Gestern hatten wir erneut einen Gast bei unserer Nekropolis 23-Session: Engelbert Van Loock an der Ovation-Mandoline(!) und Frame Gitarre (siehe Bild) mit Roland GR-33-Gitarren-Synthie. Das war mal spannend; eine Mandoline konnte ich mir im Nekropolis 23 Sound bis dato nicht wirklich vorstellen. Aber es geht doch. Am besten funktionierte die Mandoline, wenn Engelbert rhythmische Chords spielte, da dann der perkussive Klang der Saiten gut zur Geltung kommt; Lead-Linien gingen leider etwas unter, was aber unter der Attacke von Peters Bass und Holgers Drums nicht weiter verwunderlich ist (mich selbst nehme ich mal nonchalant aus...).

Mit der Frame-Gitarre hatte sich das "Untergehen" dann erledigt. Zwar klingt diese, dafür daß das Teil keinen Korpus hat, erstaunlich akustisch, insbesondere mit den aufgezogenen Nylon-Seiten, aber dank Gitarren-Synthesizer war Durchsetzungskraft kein Problem. Der Roland klingt einfach gut und hat eine feine Auswahl variabler Sounds. Ich bin zwar eher ein Freund traditioneller Gitarren-Klänge, aber zur Abwechslung macht ein Gitarren-Synthie definitiv was her. Jetzt muss ich nur noch die Aufnahmen von gestern gegenhören, um rauszufinden, ob diese brauchbar geworden sind.

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