Knoff Hoff
Vielleicht hat Prog auch nur ein PR- und Vitamin-B-Problem. Wenn ich sehe, wie es die Münchener Gruppe "Central Park" dank breitgestreuter professioneller Pressearbeit in etliche große Publikationen schafft, kommt mir jedenfalls dieser Verdacht (Schlagzeuger Artur Silber betreibt schließlich einen "PR- und Mediaservice", der augenscheinlich gute Arbeit leistet).
Was natürlich nicht heißt, dass die entsprechenden Redakteure wissen, worüber sie da schreiben; denn der ansonsten freundliche Beitrag zu Central Parks "Unexpected" von Christoph Dallach in der "Neue CDs"-Spalte der SPIEGEL-Abonnenten-Beilage "KulturSPIEGEL" hat den Schönheitsfehler (wenn dies ein englischsprachiges Blog wäre, müsste hier ein Wortspiel mit "marred" stehen...), dass eine Band namens "Marrillion" zu den "Meistern" des Progressive Rock gezählt wird. Wenig vertrauenerweckend. Wenn man schon nicht seinen Prog kennt, dann doch wenigstens seinen Tolkien, oder?
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