05.07.2004

Herzberg-Vorbereitung mit Trigon

Trigon (l. nach r.):
Stefan, Tihomir, Rainer

Am Wochenende weilte ich Karlsruhe, um mich mit Trigon aufs Herzberg-Festival in zwei Wochen vorzubereiten, bei dem ich als Trigon-Gast-Keyboarder die Tasten peitschen werde. Das Wochenende war überaus arbeitsam, aber auch wieder sehr entspannend und nett. Samstags gab's einen kompletten Durchlauf durch das 90minütige Trigon-Programm fürs Festival, danach gegen Abend noch einen Kurzauftritt auf der Geburtstagsfeier von Trigons "Vorort-Manager" Olaf (Herzlichen Glückwunsch zum 40.!), schliesslich Sonntags zu eigentlich noch nachtschlafender Morgenzeit eine weitere kurze Probe.

Das gemeinsame Spielen klappte trotz seltener Möglichkeit dazu wirklich gut. Der Herzberg-Auftritt sollte nett werden, wenn die bei Konzerten oft genug widrigen äusseren Umstände keinen Strich durch diese Rechnung machen. Neben einigen aus den letzten zwei Jahren bekannten Trigon-Klassikern werden wir auch ein paar ganz neue Nummern spielen und ein paar ältere, neu-interpretierte Songs. Wer sich schon mal aural auf den Auftritt vorbereiten möchte, sollte für wenig Geld die neue, sowohl inhaltlich als auch von der Verpackung her richtig schön gewordene Trigon-CD "Continuum" bestellen, obwohl ich nicht drauf zu hören bin :-)

Normalerweise bin ich ja fanatischer Im-Sitzen-Keyboarder, aber aus logistischen Gründen musste ich mit Trigon im Stehen proben, auch wenn ich in dem ansonsten sehr coolen Bunker, der den Probenraum beherbergt, trotz eher mässiger Körpergröße immer Angst habe, mir den Kopf anzustossen. Ich muss sagen: Trigon-Musik zu spielen macht im Stehen noch mehr Laune, zumindest bei den bewegten, fetten Nummern: das Mitgehen fällt leichter, alles fühlt sich dynamischer an (am Ende fange ich irgendwann noch an zu TanZEN. Wo soll das noch hinführen?). Ich bin allerdings nicht sicher, ob das mehr oder weniger rhythmische Gewackel der Qualität meines Beitrags tatsächlich gut tut (Keyboard-Slides machen so entschieden zu viel Spass...) Natürlich nutzt mir diese neugewonnene Erkenntnis rein gar nix, weil ich beim Herzberg aus anderen logistischen Gründen (sprich: mein eigener Keyboard-Ständer ist nur auf sitzendes Spielen ausgelegt) auf meinem Hintern verweilen muss...

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