05.04.2008

Ganz schön. Seltsam.

Auf "Panic! At the Disco" hatte mich der andere Uli schon vor einiger Zeit aufmerksam gemacht. Und obwohl die Amerikaner bei den MTV Video Music Awards 2006 ganz schön abgeräumt hatten, war schon ihr damaliges, erstes Album "A Fever You Can't Sweat Out" sehr interessant, frech und melodisch, aber ohne allzu platt zu sein. Mir war's trotzdem etwas zu geradeaus und rotzig.

Mit dem Nachfolgewerk "Pretty. Odd." landen "Panic! At The Disco" allerdings einen Volltreffer - jedenfalls, wenn man auf die Beatles zu ihrer besten Zeit 1966-1968 steht: Opulent arrangierte Pop-Songs voller Verspieltheiten, die mühelos zwischen verschiedenen Stilistiken wechseln. Teilweise ist das ganze zwar hart an der Grenze zum Klon, gelegentlich sogar darüber hinaus, aber was soll's: Großartig ist's trotzdem.

Nicht unbedingt originell, aber geil.

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