12.09.2005

FreakParade Festival, Nach- und Vorbemerkung

Sonntag war es wieder einmal so weit, und das gleich in doppelter Hinsicht: Freakshow und ProgParade in einem, natürlich in Würzburg, angeleiert und hauptsächlich auf die Beine gestellt vom unermüdlichen Impresario Charly Heidenreich, ergänzt und unterstützt von [progrock-dt]: die FreakParade.

Zu den drei Bands und dem weiteren Drumherum äußere ich mich dieser Tage noch ausführlicher, im Moment nur so viel: Echolyn regieren, und Ray Weston ist mein neuer offizieller Sangesgott.

Wichtiger sind mir im Moment die Lektionen, die man - wie ich glaube - aus der ersten FreakParade mitnehmen kann. Insbesondere diese eine: bei einem Headliner von der Statur von Echolyn (in Progkreisen bekannt, mit gewissem Exotenbonus, da aus Übersee und zum ersten Mal in Europa, aber - noch - keine der "großen kleinen" Bands) und zwei guten lokalen Supportbands kann man bei einem Eintrittspreis zwischen 15 und 20 Euro bei genügend Vorlauf für Bekanntmachung und Werbung mit 140-150 zahlenden Gästen rechnen.

Das muss die Grundlage sein, auf der die Kalkulationen für zukünftige Events - etwa ein mögliches nächstes FreakParade-/Freakshow-/ProgParade-Festival - getätigt werden. Das wäre auf jeden Fall realistisch, vielleicht sogar konservativ gedacht. Denn wenn es bei einem nächsten Mal möglich wäre, auf Grundlage dieser Einnahmen als Wochentag für die Veranstaltung den wesentlich günstigeren Samstag festzulegen und noch ein Monat mehr an Vorlauf für die Bekanntgabe und damit die Terminplanung der potentiellen Besucher da wäre, wären 20-30 Zuschauer mehr sicherlich im Rahmen des Möglichen. Noch mehr wäre aber Glückssache, und damit zu rechnen fahrlässig. Falls aber unter diesen Vorzeichen weitergearbeitet wird, ist ein relativ risikoloser Festivalverlauf absehbar. Glaube ich. Denn wer kennt schon wirklich die Progger?

Kommentare

Nach fünf erfolgreich veranstalteten Progparades zwischen 1999-2004 wagten sich die Orga-Meister und -Chaoten der [progrock-dt] dieses Jahr an ein Experiment. Sie "fusionierten" ihr Festival mit Charly Heidenreichs bemerkenswerte Konzertreihe "Freakshow i

Du schreibst:

Echolyn regieren, und Ray Weston ist mein neuer offizieller Sangesgott.

Dem will ich nur schnell beipflichten, Was Weston in WÜ abgeliefert hat, war nicht von dieser Welt. Variabel, genau, charismatisch... einfach regierend... nur so viel vorab, bevor auch ich demnächst in meinem Blog ausführlicher auf die Bands im einzelnen eingehe.

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