Fantasy Filmfest 2006: Starfish Hotel
Das Beste an Starfish Hotel war leider der "Snakes on a plane"-Teaser-Trailer vor dem Film. Zwar gab es etliche ansehnliche, auf Hochglanz polierte Bilder zu sehen, aber ansonsten blieb "Starfish Hotel" merkwürdig blutleer und wenig mitreißend. Die Geschichte rund um einen japanischen Büroangestellten mit einem Faible für Mystery-Romane eines bestimmten Schriftstellers, seine enigmatische Geliebte, mit der er sich im titelgebenden Hotel trifft, seine Frau, die plötzlich verschwindet, zeitgleich mit der Eröffnung eines Edelbordells, dessen Planung das Architekturbüro übernahm, bei dem sie arbeitet, und einen rätselhaften "Penner" im Hasenkostüm hätte durchaus das Potential zu einem surrealen Kammerspiel gehabt.
Anscheinend, zumindest dem generellen filmischen Gestus und einiger weniger pointierter Ideen zufolge, wollte Regisseur John Williams mit seinem Film auch in diese Richtung, aber die innere und äußere Konfusion der Hauptfigur blieb genauso blass ausgearbeitet wie die ansatzweise absurden oder traumhaften Momente und hinterließen eher einen David-Lynch-Extra-Lite-Eindruck.
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