Fahn'n, Fahn'n, Fahn'n auf der Autobahn
Viel wird zur Zeit über den anscheinend "endlich" erwachten, "gesunden", "normalen" Patriotismus der Deutschen anlässlich des fröhlichen Fußballfests geredet, geschrieben und theoretisiert. Solange mein Augenlicht nicht gefährdet wird, mache ich mir auch keine Sorgen deshalb. Warum, das illustriert abseits aller Leitartikel eine kleine Notiz ("Ende der Fahnenstange") in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL, die zeigt, dass die Deutschen nach wie vor eher einfach Deutsche sind, als sich mit nationalen Symbolen wie in Autofensterscheiben geklemmte Deutschlandflaggen erst einreden zu müssen, welche zu sein.
Denn was macht den Deutschen nicht unwesentlich aus? Fahr'n, fahr'n, fahr'n auf der Autobahn. Aber mehr als den Fahrtwind bei 100 Kilometer pro Stunde vertragen die Fähnchen nunmal nicht. Aber Tempo 100 auf der Autobahn: Keine Chance. Ergo: Abgerissene Fahnenreste auf der Standspur und das Bewusstsein darum, dass der Schein der vermeintlichen schwarzrotgoldenen Farben-Identität gegen das Sein des realexistierenden Freie-Fahrt-Patriotismus keine Chance hat.
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Kommentare
Jaja der deutsche Raserpatriotismus ist tatsächlich einzigartig :-)
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