13.12.2007

Einbände

Fantasy- und Science-Fiction-Taschenbücher haben traditionellerweise scheußliche Umgeschlagbilder, selbst die qualitativ hochwertigen - ein bisschen so wie NeoProg-CD-Cover. Nun gut, muss sich ja bewährt haben und die Klientel ansprechen. Mich persönlich nicht sehr, was mich aber noch nie davon abgehalten, mir eines der Bücher zu kaufen, die mich interessieren. Vor kurzem im Hugendubel war es aber einmal genau andersherum: Die Heyne-Ausgaben der Romane Philip K. Dicks haben nahezu nobel aussehende, minimalistische Cover (nun gut, die à la US-Paperback hervorgehobene Silberglanzschrift der Titel gibt einen kleinen Abzug in der B-Note).

Trotzdem: Das sah so zum Anbeißen aus, dass ich ganz wider Gewohnheit tatsächlich zu einer deutschen Ausgabe eines englischsprachigen Romans - in diesem Fall: "Ubik" gegriffen habe. Also, SciFi-Verleger: Es funktioniert auch ohne bunten Kitsch. Beispiel nehmen.

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