06.07.2005

Batman begins

Sagen wir mal so. Jede Menge offensichtlich künstliche Bärte kein guter Beginn. Schlimmer nur echte Bärte, die wie falsche ausschauen.

Auch explizite Psychologie weniger spannend als implizite. Ich mein, wenn schon Scharlatanerie, dann wenigstens solche, auf die man sich selbst einen Reim machen muss. Überhaupt gebrochene Helden interessanter als erklärte, etwa mysteriös und so.

Und nichts gegen Handkamera. Aber wenn's schon wackelt und rasant geschnitten ist, fänd ich es besser, wenn man mal von der Nahaufnahme wegkäme, von wegen Überblick. Action ist gut. Wenn man sie mitbekommt, dann einwandfrei. So: nicht.

Andererseits das Batdings, dieses Panzermobil, schmuck, würd ich nehmen. Aber nur, wenn mich niemand zwingt, so zu reden wie im Film. Also. Lakonisch nicht immer komisch, nicht mal konisch, sondern auch mal nur flach. Da hilft auch keine blöd verstellte Stimme nix.

Interessant aber. Die Katie Holmes, trotz allenthalben abseits albernem Rumgetue mit Scientologen-Kreuzfahrer, nicht mal das Schlechteste am Batman. Obwohl immer Dawsons Joey, wenn Du mich fragst, da hilft auch nix.

Kommentare

Also, ich war da heute drin. So schlecht fand ich den Film nicht, eher im Gegenteil. Ich wurde gut unterhalten und die Action war auch ordentlich. Anfangs fand ich den Handlungsverlauf etwas verwirrend und unzusammenhängend, aber ansonsten ist die düstere, zuweilen zynische Atmosphäre interessant. Schon ein deutlicher Unterschied zu den anderen Batman-Verfilmungen... okay die Dialoge, na ja ;-)

Ciao, ThomK

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