13.01.2005

Ausgebrannt?

Das von Thorsten beschriebene Ausgebranntsein hatte ich in dieser Form bisher noch nicht. Ich kenne nur die Situation, vor dem CD-Regal zu stehen, mit mehr Alben zur Auswahl als guten Gewissens jemandem Nicht-Musikverrückten erzählen kann, und dennoch keine Ahnung zu haben, was ich jetzt hören soll, keine Lust auf irgendwas, aber auch keine Lust auf nichts.

Ich habe festgestellt: das einzige, was dann verlässlich funktioniert, ist Jazz, vorzugsweise John Coltrane (allerdings eher seine noch nicht free-e Phase bis ca. einschliesslich der sublimen "A Love Supreme") oder Miles Davis (bis einschliesslich dem akustischen Quintett mit Hancock, Shorter und Williams). Monk und Mingus gehen auch; gerade Mingus mit seinen intensiven Kompositionen zwischen Tondichtung und freiem Jazz ist abenteuerlich genug, um nicht zu langweilen, aber eingängig genug, um ebenfalls nicht zu nerven.

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Weitere aktuelle Beiträge

Audio-Beiträge

Bildergalerien