Asia Filmfest 2008: Tokyo Gore Police
Ich hab' in den letzten Jahren einige sehr seltsame Filme gesehen, insbesondere - wenn auch nicht nur - aus Japan. Doch "Tokyo Gore Police" spielt fast in einer eigenen Liga. Kranker, kranker Kram - aber eben nicht nur blutiger (sehr blutiger) Splatter, sondern auch ätzende Satire (vgl. "Starship Troopers" und Co.) und vor voller überbordender - ich wiederhole mich - kranker Fantasie, die sich in bizarren, regelrecht surrealen Figuren und Szenen äußert, die zu beschreiben ich mir und Euch erspare: Diesen Film sollte man einfach sehen, am besten in gemütlicher Runde bei einem lustigen DVD-Abend.
Nicht, dass ich Tokyo Gore Police zum filmischen Meisterwerk erklären will, aber ich habe weiß Gott schon wesentlich ernsthaftere, anspruchsvollere*, teurere Filme gesehen, die schlicht schlechter waren.
Wer trotzdem mehr wissen will, den verweise ich weiter an Moriarty von "Ain't It Cool (die letzte Rezension im verlinkten Beitrag): Besser könnte ich es nicht schreiben, also versuche ich es erst gar nicht.
*"Anspruchsvoll" wird oft als Lob gebraucht. Doch Grund zum Lob gibt es erst, wenn Ansprüche erfüllt werden, und nicht bereits, wenn sie nur gestellt werden.
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