Asia Filmfest 2004: The House Of Flying Daggers
Dieses Jahr, genauer: dieses Wochenende, gibt es in München zum ersten Mal ein Kino-Festival, das sich speziell dem asiatischen Film widmet: das Asia Filmfest 2004. Das Programm ist - wenig überraschend - relativ stark auf Martial Arts und Fantastisches im weitestens Sinne ausgelegt, so wundert es auch nicht, dass mit "Azumi" mindestens eine Überschneidung mit dem Asianteil des diesjährigen Fantasyfilmfests auf dem Programm steht.
Gestern abend gab's "The House Of Flying Daggers", eine chinesische Produktion, eine Mischung aus Liebes- und Kriegsdrama sowie - Überraschung! - Martial Arts. Ein regierungstreuer Soldat versucht, via eine mit der Armee verbundene Tänzerin undercover eine Rebellenarmee zu infiltrieren. Aber er ist nicht der einzige, der falsches Spiel treibt und natürlich endet alles dramatisch und tragisch.
Der Film war ansehnlich, mit sehr schönen Bildern, vor allen in den vielen Waldszenen sowie einigen sehenswerten Kämpfen, die recht wenig von Wirework und erst recht Computer-Effekten gebrauch machten, aber trotzdem schnell und spektakulär waren. In der zweiten Hälfte, als Liebes- und Betrugsgeschichte eskalieren, wurde das Tempo ein wenig langatmig und das Pathos schwoll an. Allerdings wurde es nie so bombastisch kitschig wie bei The Legend Of Evil Lake.
Heute abend steht der oben schon erwähnte "Azumi" an, von dem ich mir noch mehr erwarte, wie etwa auch von Arahan beim Fantasyfilmfest. Ob's so kam: demnächst an dieser Stelle.
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